Der große Mizellenreinigungswasser-Test

Freitag, 6. März 2015


Wenn man mich nach einem der Beauty-Trends aus dem letzten Jahr fragen würde, dann würde ich nach dem riesigen Bioderma-Hype definitiv das Zauberwörtchen "Mizellenwässerchen" fallen lassen, kein anderes Beautyprodukt wurde in den vergangenen Monaten so oft gezeigt wie ein spezielles Mizellenreinigungswasser von Bioderma, ich durfte es sogar einigen Freunden bei meinem letzten Paris-Besuch mitbringen, da es dort um einiges günstiger ist als hier in Deutschland, und kein Produkt wie dieses fand mittlerweile so viele Nachahmer. Es vergeht fast kein Monat, in dem nicht ein neues Mizellenwasser auf den Markt kommt, sodass man nun mittlerweile wirklich enorm viel Auswahl hat. Vor ein paar Wochen habe ich zum Beispiel das Mizellenreinigungswasser von Garnier vorgestellt, und seit dem wurde ich immer wieder zum Thema Mizellenreinigungswasser angesprochen, wie sie wirken (ich finde übrigens, dass Magi-Mania das hier super zusammengefasst hat),ob ich vielleicht auch schon andere Alternativen ausprobiert habe und und welches ich denn besonders empfehlen könnte. 


Und ehrlich gestanden: ja, ich habe tatsächlich schon einige ausprobiert. Darunter natürlich das Reinigungswasser von Garnier, das Nivea Mizellenwasser landete auch im Einkaufskorb, als es mal bei real,- im Angebot war und ich dringend "irgendwas" zum Abschminken brauchte, hatte nämlich meinen Kosmetikbeutel zu Hause vergessen..., wie auch das Mizellenreinigungswasser von Avène, welches bei einem Apothekenbesuch nach Empfehlung der Apothekerin mit durfte, und auch der Klassiker Sensibio H2O von Bioderma fand vor kurzem zum Testen den Weg zu mir. Diese vier Mizellenreinigungswässerchen habe ich derzeit noch zu Hause stehen und möchte sie deshalb für euch miteinander vergleichen, zudem habe ich vor einigen Monaten auch das Mizellenwässerchen von L'Oréal und von La Roche-Posay getestet, fand sie beide nun aber nicht so bemerkenswert, als dass ich sie nun für einen Vergleich noch einmal gekauft hätte. 


Und wie testet man solch ein Wunderwasser am besten? Natürlich unter schwierigen Bedingungen. Normalerweise sind diese Reinigungswässerchen ja durch ihre besonderen Inhaltsstoffe, spezielle Reinigungstenside, extrem gut geeignet für die Entfernung von Make-Up gerade im Bereich der Augen und mir ist hier auch schon selbst aufgefallen, dass das Augen-Make-Up relativ fix weg ist, aber wie sieht's aus bei fiesem roten Lippenstift, der dazu auch noch ordentlich Stain hinterlässt? Genau das habe ich an meinem Unterarm ausprobiert und jeweils ein Wattepad mit einem Mizellenreinigungswasser getränkt um dann ganz leicht und ohne Druck drüber zu wischen.

Nach dem ersten Abwischen.
Wie ihr sehen könnt, ist keines der getesteten Produkten ein Wundermittel, wobei man trotzdem Unterschiede bemerkt. Ich habe die Produkte so benutzt, wie sie hinter meinem Arm aufgereiht sind, also von links nach rechts, beginnend mit Garnier bis hin zu Avène. Ich habe je einmal drüber gewischt und bei jedem Lippenstiftfleck blieb noch Farbe übrig, ich persönlich finde, dass der Fleck bei Avène beim ersten Abwischen noch am deutlichsten ist, direkt danach bei Nivea. Das Mizellenreinigungswasser hat für mich beim ersten Abwischen das beste Ergebnis erzielt, hier sieht der Fleck noch am schwächsten aus. Danach sehe ich das Reinigungswasser von Garnier, auch hier ist der Fleck noch deutlich sichtbar, jedoch schon abgeschwächt und nicht mehr so intensiv. 

Nach dem zweiten Abwischen
Da man aber jedem eine zweite Chance geben sollte, habe ich mit der anderen Seite des Wattepads danach auch noch ein zweites Mal nachgewischt. Und auch hier hat sich wieder klar herausgestellt, dass das Sensibio H2O von Bioderma das beste Reinigungsergebnis hinterlässt, ich finde, dass das Rot hier am schwächsten hervorleuchtet und fast verschwunden ist. Als Überraschung hat sich dann noch das Reinigungswasser von Avéne entpuppt! Ich finde, dass das Rot hier zwar noch sichtbar ist, aber im Vergleich zu dem von Garnier und Nivea doch deutlich weniger leuchtet. Das Reinigungswasser von Garner hingegen macht hier leider nicht so einen guten Job, man erkennt den roten Fleck noch deutlich. Das Mizellenreinigungswasser von Nivea war nun auch beim zweiten Abwischen deutlich schlechter als die drei anderen und ist damit leider das schlechteste im Reinigungstest.

Neben der Reinigungswirkung, die gerade bei den Mizellenreinigungswässerchen immens wichtig ist, da damit ja schließlich hauptsächlich geworben wird, sind für mich natürlich auch die Inhaltsstoffe wichtig, denn schließlich soll jedes der gezeigten Produkte gerade für sensible Haut geeignet sein. Leider muss ich sagen, dass dieses Werbeversprechen bei keinem der gezeigten Produkte so wirklich 100%ig erfüllt wird: ein Blick auf Codecheck zeigt, dass jedes der Produkte heikle Inhaltsstoffe beinhaltet, welche ich bei "besonders verträglichen" Produkten nicht unbedingt erwarte. Ich persönlich muss jedoch sagen, dass ich zum Glück - außer bei einem - nicht schlecht auf die Produkte reagiert habe. Allein bei dem Reinigungswasser von Garnier hatte ich nach einiger Zeit der Anwendung Probleme mit Mitessern, die ich sonst recht selten habe, ein Grund für mich, die Finger davon zu lassen.   

Ein Nachkaufprodukt ist für mich, nachdem ich nun einige ausprobiert habe, das Reinigungswasser Sensibio H2O von Bioderma, ich hätte es zwar nicht gedacht, aber es ist wirklich so gut, wie alle immer vorschwärmen. Das enthaltene Reinigungstensid hatte im Test die beste Reinigungswirkung und die Inhaltsstoffe sind vergleichbar mit denen der anderen, zudem gefällt mir hier die Aufmachung des Fläschchens sehr gut. Das Reinigungswasser von Avéne ist zwar auch nicht unbedingt deutlich schlechter, jedoch ist das Mizellenreinigungswasser von Bioderma oft günstiger und in größeren Packungen zu bekommen, hier lohnt der Online-Vergleich auf jeden Fall, ich bestelle ja sowieso gern in Online Apotheken. 


Habt ihr mittlerweile schon ein Mizellenreinigungswasser ausprobiert und wie sind eure Erfahrungen damit? Welches Reinigungsprodukt könnt ihr mit besonders ans Herz legen? 

7 ways to wear... the (xxl) scarf

Montag, 2. März 2015


scarf: burberry    hat: h&m    bag: from a small boutique in croatia
jeans: h&m    pumps: h&m  






Und wie schon am Samstag angekündigt startet heute die "7 ways to wear..."-Reihe in der sieben Bloggerinnen an jedem Tag der Woche ein Thema ganz unterschiedlich umsetzen, eine dieser Ladies bin heute ich! Diese Woche dreht sich alles um das Thema "the (xxl) scarf" und da ich momentan so gar keine Lust auf einen XXL-Schal habe und mir eigentlich schon sehnsüchtig den Frühling herbeisehne, habe ich mich für meinen Liebling von Burberry entschieden, der eigentlich immer geht, mich schon seit 2009 begleitet und jede Saison gern aus dem Winterschlaf geweckt wird. Ansonsten ganz in Schwarz, mit bordeaux-farbenem Hut, der natürlich perfekt zu den Streifen im Schal passt, und grauer Céline-Lookalike ist der Schal natürlich der Eye-Catcher überhaupt und sticht direkt beim ersten Blick ins Auge. 




Hier findet ihr nochmal eine Übersicht über alle teilnehmenden Blogs, klickt euch gern mal durch! Wenn ihr auf das Bildchen klickt werdet ihr direkt weitergeleitet. Morgen geht der Spaß übrigens bei meiner lieben Inga weiter, ich bin schon gespannt wie sie das Thema umsetzen wird! 

7 ways to wear

Samstag, 28. Februar 2015

Fashionblogger verlieren an Individualität, Stutenbissigkeit ist in der Fashionbloggerszene keine Seltenheit und sowieso sind wir nur eine Horde von selbstgefälligen Egoisten, die am liebsten den halben Tag Selfies schießen um sie dann mit den richtigen Hashtags auf Instagram zu verhunzen. Besonders die Sache mit dieser Invidualität war in den vergangenen Wochen ein Thema, welches sich an großer Beliebtheit erfreute. Weisse Stan Smiths, langer Wollmantel und Beanie, fertig der Bloggerlook, der für einige bissige Kommentare auf Instagram sorgte. Ich bin eigentlich nur genervt von all den lästigen Debatten, als ob das Leben nicht genug andere Gesprächsthemen für uns bereit halten würde als ein paar Mädels, die gern einen ähnlichen Look tragen. Egal ob die großen Kriege da draußen oder unsere kleinen, persönlichen Schlachten, ich denke, dass es weitaus Besseres zu tun gibt als Energie dafür zu verbrauchen um #Negativity in Social Media Kanälen zu verbreiten. 

Um nun aber auch ein wenig #Positivity in diese schöne Welt zu tragen: klar sehen Fashionblogger -genau wie Frau Müller von nebenan- sich auch mal ähnlich, in der Schule hatten bei mir auch eine Zeit lang alle den gleichen Eastpack und die gleichen Adidastreter, Trend ist halt Trend, und ja, auch Blogger sind Menschen und haben deswegen nicht immer ein Dauergrinsen im Herzen, und mal ganz unter uns, das ist auch gut so, denn ich persönlich kann so mit gespielter Dauerfreundlichkeit auch absolut gar nichts anfangen, dann lieber ehrlich und herzlich und ja, auch Selfies müssen gemacht werden, neben ein wenig Narzissmus sind es eben auch diese Fotos, die man in Social Media Kanälen ab und zu auch gern sehen möchte. Aber uns alle verbindet eine Liebe zur Mode, für die schönen Dinge des Lebens und für Ästhetik, da sollte uns nicht der Hass und die Zwietracht um besonders sensationsentfachende Überschriften und klickfreudige Themen ereilen. Und weil das Miteinander doch schöner als das Gegeneinander ist, bin ich umso stolzer euch nun von einem neuen Bloggerprojekt zu berichten, bei dem ich ein Teil davon sein darf: 7 ways to wear. Zusammen mit sechs weiteren super lieben Bloggerinnen wird es nun jeden Monat ein Thema geben, welches jede auf ihre eigene Art und Weise für sich modisch interpretieren wird. Bevor es nun Kritik hagelt: nein, wir haben das Rad nicht neu erfunden, es gibt schon zahlreiche andere Damen, die genau das gleiche Konzept verfolgen, aber trotzdem ist es doch was Besonders weil wir besonders sind und unser Herzblut in das Projekt hineinstecken. 


 Wenn ihr auf die einzelnen Bildchen klickt, kommt ihr direkt auf die Blogs meiner lieben Mädels und könnt sie nun schon ein wenig "näher" kennenlernen. Jede ist auf ihre eigene Art und Weise großartig und hat einen ganz eigenen Stil, sodass wirklich für jeden was dabei ist. Am Montag startet unsere Reihe hier bei mir auf den Blog und wird von nun an immer in der ersten Woche eines neuen Monats fortgeführt werden, eine Wochenübersicht findet ihr für den Monat März hier: 

Ich am Montag
Inga am Dienstag
Lisa am Mittwoch
Wakila am Donnerstag
Carina am Freitag
Sandra am Samstag
und Esma am Sonntag

Ich bin ganz gespannt wie es wird und vor allem darauf, was ihr denn dazu sagt, auch da es solche Blogreihen ja schon öfters gibt, aber auch Blogs gibt es ja heutzutage wie Sand am Meer - wir beginnen übrigens mit dem Thema "(XXL-) Schal"...Ich freue mich sehr auf eure Kommentare dazu und bin auch ein wenig neugierig auf eure Meinung zum Thema Individualität!

Dahlia Noir by Givenchy

Donnerstag, 26. Februar 2015




Der Winter hängt zwar noch ein wenig nach, aber der Frühling nähert sich unaufhaltsam und das ist auch gut so - genau deshalb wird nicht nur der Kleiderschrank aufgeräumt, die ollen Wintersachen wandern solangsam wieder nach hinten und die frühlingshafteren Kleidungsstücke nehmen einen größeren Platz an, sondern auch der Kosmetikschrank! Kein Wunder also, dass auch die schweren Duftnoten nun eher mal lieber stehen gelassen werden und der Griff zielgerichtet auf herrliche, etwas leichtere Nuancen wandert. Einer dieser tollen Düfte ist für mich Dahlia Noir von Givenchy als Eau de Toilette - sehr elegant, blumig und nicht zu süß. Schon als ich den Flakon das erste Mal gesehen habe, war ich ganz hin und weg, denn das klassische Parfum sieht edel und hochwertig aus und gesellt sich somit perfekt zu meinen anderen liebsten Düften. Durch die blumige Note, die als Eau de Toilette ein Glück nicht zu stark ist, passt es super in den Frühling, für mich persönlich ist es aber ein Duft, den man auch das ganze Jahr über tragen kann. Was mir auch besonders gefällt: es ist mal ein Duft, den man nicht an jeder zweiten Frau findet, zumindest kommt es mir bei dem nicht so deutlich vor wie zum Beispiel bei Düften von Hugo Boss, Armani oder Thierry Mugler, und ist somit doch schon ein wenig besonders. 

Habt ihr auch schon euren Kosmetikschrank auf Frühjahr umgestellt?
Welche Produkte gehören für euch eher zum Winter und welchen Duft tragt ihr derzeit am liebsten?
Habt ihr schon Düfte von Givenchy ausprobiert?