Sonntag, 12. Oktober 2014

Shiseido Ultimune - ein Wundermittel für schöne Haut?

"Jede Haut ist schön, man muss ihr nur helfen, sodass sie ihre Schönheit nach Außen hin zeigen kann" - hätte mir das in meinen Teenie-Zeiten, in der ich total mit schlechter Haut zu kämpfen hatte, jemand gesagt, dann hätte ich diese Person wahrscheinlich nur müde belächelt. Mit beständiger Pflege, den Produkten von La Roche-Posay (hier besonders die Effaclar Creme K, ein Tipp meiner damaligen Hautärztin, die Creme ist wie ein Mikropeeling, sodass sich die Haut schneller erneuert!) und Vichy habe ich nun mit 23 meine Haut im Griff. Ich weiß, dass sie recht empfindlich und trocken ist, aber auch mal sehr zickig im Bereich der T-Zone sein kann. Dementsprechend habe ich meine Pflegeprodukte angepasst und auch im Bereich des Make-Ups habe ich sorgfältig ausgewählt. Obwohl ich dadurch mittlerweile doch ziemlich reine Haut habe (nur ab und zu mal eine Unreinheit), würde ich das Haus trotzdem nicht ohne Make-Up, oder zumindest einer BB-Creme verlassen. Hier und da ist der Teint recht fahl, das Hautbild ist nicht ganz so geschmeidig und ich finde, dass man sich schon wohl fühlen muss in seiner Haut, sonst strahlt man sein Unbehagen auch nach Außen hin aus.


Aber warum erzähle ich euch all das? Weil Shiseido im September eine Weltneuheit gelauncht hat, welche anscheinend ein neues Wundermittel ist und welche ich freundlicherweise ganz unerwartet zum Testen zugeschickt bekommen habe. 

Das Ultimune Power Infusing Concentrate verspricht die Haut von Innen heraus zu stärken, sodass die körpereigenen Abwehrmechanismen angeregt werden und die Haut so von Innen zu neuer Schönheit geführt wird. Durch das Serum soll das Immunsystem der Haut aktiviert und unterstützt werden, sodass Alterungsprozesse, Umweltbelastungen und emotionaler Stress keine Chance bekommen das Hautbild negativ zu beeinflussen. Nach 20 Jahren Forschung ist es Shiseido nun gelungen einen Komplex zu entwickeln, um die Langerhans-Zellen, welche für die Abwehr der Haut zuständig sind und mit dem Alter leider abnehmen, gezielt anzusprechen und das Ergebnis darf ich nun in den Händen halten.


Das Serum kommt in einem eleganten, roten Flakon daher (macht sich also super im Badezimmer!) und wirkt sehr edel, was man bei ca. 82€ für 30ml aber doch auch erwarten darf. Es lässt sich leicht per Pumpspender entnehmen und ist, wie ihr vielleicht sehen könnt, recht flüssig - aber auch nicht so flüssig, als dass das Serum unglücklich verlaufen könnte. 

Wie von Shiseido empfohlen, habe ich das Serum seit September (also rund einen Monat) morgens und abends auf die frisch gereinigte Haut aufgetragen, zwei Pumpstöße haben übrigens locker für das gesamte Gesicht genügt, und habe anschließend meine gewohnte Tages- und Nachtpflege verwendet. Schon direkt nach dem Auftrag des Serums konnte man gut sehen, dass es schnell einzieht - was nicht immer der Fall ist, wie ich hier vielleicht schon ein paar Mal erwähnt habe, zieht leider nicht jede Pflege vollständig bei mir ein. Der Duft des Serums ist sehr angenehm leicht, ich kann es zwar leider nicht genauer definieren, aber ich finde ihn sehr ansprechend.

...und was ich nun schreiben werde, lässt mein Herz leider ein wenig bluten: das Konzentrat ist absolut grandios. Ich kann die Wirkung nur bestätigen, schon nach einer Woche hat sich mein Hautbild so positiv verändert, dass meine Schwester mich darauf ansprach und meinte, dass sie solche Ergebnisse ja nur mit einem hunderte Euro teurem Serum von Barbour erreichen würde, sogar meinem Mr. Carrot  (und Männern fällt sowas meistens eh nicht auf!) ist das aufgefallen und fragte mich, ob ich irgendetwas neues für mein Gesicht benutze. Nach einem Monat ist meine Haut sogar so schön, dass ich nur ein wenig Concealer auftrage und höchstens ein wenig abpudere. Meine Haut ist nun geschmeidiger, zarter und einfach "jünger" (obwohl ich - toi toi toi- noch keine schlimmen Falten habe!) beziehungsweise praller geworden. Das Konzentrat ist wirklich großartig und ein vergleichbares Produkt habe ich bisher noch nicht probiert, sofern ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr es also unbedingt mal austesten (bei Douglas gab es letztens zu jedem Shiseido-Kauf eine Probe des Serums dazu!). Aber warum genau blutet dann mein Herz? Wegen dem Preis. 82€ für 30ml beziehungsweise 115€ für 50ml sind für ein normales Studentenbudget erstmal leider doch recht viel, obwohl die Wirkung echt grandios ist! Innerhalb eines Monats habe ich nun ca. die Hälfte meines Serums vercremt, das wären also so rund 41€ (oder um die 34€) pro Monat - schon ein recht stolzer Preis, obwohl andere Seren auch nicht günstiger sind. Ob man bereit ist so viel zu zahlen muss sich natürlich jeder selber fragen, ich persönlich zahle das aber auf jeden Fall lieber, wenn ich auch weiß, dass das Produkt etwas bringt: so werde ich meine Probe nun erstmal aufbrauchen und dann wahrscheinlich nochmal einen Abstecher zum Shiseido-Counter meines Vertrauens machen, nach dem Examensstress kann wahrscheinlich nicht nur die Haut ein wenig Stärkung gebrauchen...



Habt ihr bisher schon einmal ein Serum ausprobiert, 
falls ja, welches könnt ihr mir da empfehlen?
Und wie viel Geld würdet ihr für die perfekte Pflege ausgeben?



Samstag, 11. Oktober 2014

it's beginning to look a lot like fall





coat: esprit     blouse: h&m    jeggings: h&m  
hat: h&m    scarf: burberry   chelsea boots: clarks



Dunkler Lippenstift, Chelsea Boots, ein chicer Hut - und der Herbstlook steht!
Mich zieht es nun wieder an den heimischen Schreibtisch,
ich wünsch euch einen tollen Start ins Wochenende!



Freitag, 10. Oktober 2014

sining in the rain - and walking on sunshine!

Passend zum Herbstbeginn zog ein weiteres Produkt der Marke ein, 
die ein sympathisches Krokodil als Aushängeschild hat, 
und welches mittlerweile meine Hunter Boots vom Thron verbannt hat. 
Es ist ja unlängst kein Geheimnis mehr, 
dass Crocs echt ein super Fußbett haben, 
aber ich freue mich trotzdem jedes Mal wie eine Schneekönigin über das tolle Laufgefühl! 


Als ich erfahren habe, dass ich ich mir ein Modell aussuchen darf wusste ich direkt, was es sein sollte: Ich habe mir den RainFloe Boot in klassischem Schwarz ausgesucht, denn so kann man ihn am besten kombinieren und sogar auch chic kombinieren, hatte ihn die Tage nun auch schon zum Lernen in der Bibliothek an - Dienstag hat es nämlich ganz grässlich geschüttet in Düsseldorf, ich dachte die Welt geht unter. Die Gummistiefel sind enorm leicht und man merkt sie fast gar nicht, sie sind hochwertig verarbeitet, haben dichte Nähte und sind generell auch wasserdicht und halten auch ein wenig warm - natürlich nicht wie warme Stiefel, aber dafür sind sie ja auch nicht vorgesehen - prassenden Regen halten sie dafür ganz wunderbar aus!

Übrigens habe ich im Gegensatz zu eventuell manch anderem da Draußen keine Aversionen gegenüber Gummistiefeln - bei Wetter, bei dem ich sogar meinen Hund nicht rausschicken würde, zieht man eben keine Ballerinas an, und auch keine schönen Overknees. Ich sehe das Ganze da eher pragmatisch, und natürlich möchte ich es schön haben, da finde ich die RainFloe's dann doch eine ganz gelungene Symbiose - sofern es das Wetter erlaubt (und auch mein Lernplan), werde ich demnächst auch ein Outfit mit ihnen nachliefern, allein schon um zu 'beweisen', dass Gummistiefel nicht nur für kleine Kindergartenkinder bei einer Matschwanderung sind, sondern auch ganz alltagstauglich (okay, nun nicht für's klassische Büro-Outfit) kombinierbar sind. 

Women's RainFloe Boot

...schön finde ich auch, dass die Marke nicht ganz so im Vordergrund steht, wie zum Beispiel bei den Hunter Boots.

...und rutschfest sind sie auch!

Und was sagt ihr zum Thema Gummistiefel im Herbst?
Habt ihr auch welche zu Hause oder überlasst ihr das lieber den jüngeren Geschwistern?



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Donnerstag, 9. Oktober 2014

LTB Jeans Showroom


Vor ein paar Wochen zog es mich mal wieder in den Medienhafen von Düsseldorf, in den dortigen Showroom von LTB. Zusammen mit einer Hand voll Einkäuferinnen und der Bloggerin und Modestudentin Kim Chi brachte man uns die Entstehungsgeschichte der Marke näher, führte uns in den Prozess der Jeansentwicklung ein und es gab ein paar kleine Challenges, wie zum Beispiel das richtige Zulegen der einzelnen Bestandteile einer Jeans oder das richtige Nieten anbringen.


...cooles Coffee-Table-Book!


Baumwolle!

Welches Logo findet ihr am besten?


...Jeans-Designerin wäre definitiv der falsche Beruf für mich, das Schleifen klappte bei mir leider nicht so...

Aber nicht nur das, denn das eigentliche Highlight war der anschließende Besuch im hauseigenen Showroom, der sich auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle befindet. Und ich denke besser kann der Standort nicht gewählt sein - denn ich weiß ja nicht was ihr typischerweise mit Jeans assoziiert, aber irgendwie habe ich doch diese "romantischen" Bilder von Industrie, harter Arbeit und Motoren im Kopf, und natürlich den süss-beißenden Geruch von Benzin in der Nase - was mit Sicherheit damit zu tun hat, dass Jeans ganz ursprünglich Arbeiterhosen waren, was sich auch an ihrer Strapazierfähigkeit zeigt.

Man zeigte uns sowohl die Damen-, Männer- als auch Kinderkollektion (welche mich übrigens am meisten begeisterte, die Teile waren unglaublich süß, da sie perfekte Nachbildungen der Erwachsenen-Sachen waren, bisher die einzige Marke von der ich nun weiß, dass sie so etwas im normalen Einzelhandel anbietet), welche man mittlerweile auch online ohne Zwischenhändler kaufen kann - ich habe nämlich schon das ein oder andere Mal gesehen, dass die Sachen bei Zwischenhändlern deutlich über dem UVP verkauft wurden. Generell war mir bis dato gar nicht bewusst, dass LTB neben Jeans (welche übrigens in jedem Produktionsschritt von Hand bearbeitet werden) auch andere Kleidungsstücke anbietet und eine recht breite Palette an Angebot hat. 

Das Angebot ist aber trotzdem sehr Denim-lastig und generell eher im Bereich Streetstyle einzuordnen. Jeans dominiert ganz klar, dazu ein bisschen Leder in Form von Lederjacke oder Patch am Pullover, grober Strick und trendige Lace-Optik bei Blusen und Kimonos, und ganz klar Shirts mit Aufdruck. Mein persönliches Highlight war eine graue skinny Bikerjeans und ein grober, schwarzer Strickpulli - damit auch ihr einen guten Überblick über das Angebotene erhaltet habe ich unten ein paar Eindrücke für euch zusammen gestellt...




...das ist übrigens mein Objekt der Begierde: der Pulli ist mal super cool! 



... und was sagt ihr zu den Bildern, 
habt ihr ein Stück gefunden, welches euch total begeistert?
Und welches ist derzeit euer liebstes Jeans-Modell? 



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Dienstag, 7. Oktober 2014

meine Erfahrung mit der Urban Decay Naked 2

Sofern man auch nur ein wenig im Internet zum Thema "Beauty" surft wird man auf sie aufmerksam, die Naked Paletten von Urban Decay. Schon seit Jahren sind sie nicht mehr hinweg zu denken aus der Beauty-Guru-Szene und kein "Face of the Day", keine Insta-Inspo oder kein Make-Up-Tutorial, in der sie nicht doch angepriesen wird - der Hype ist wirklich unendlich groß. Kein Wunder also, dass es auch mich erwischt hat! Ein Produkt, welches von so vielen verschiedenen Seiten empfohlen wird, kann ja nur gut sein und so war ich richtig froh, als die Naked 2 dann endlich zu meinem Geburtstag im September bei mir in den Schminkschrank einziehen durfte!

Ich habe lange überlegt welche der 3 Naked-Paletten denn nun bei mir einziehen soll, habe viele verschiedene Meinungen eingeholt (das doofe ist ja auch, dass es nicht überall einen Counter von Urban Decay gibt, in Stuttgart in einer bei Breuninger und in Düsseldorf wird Urban Decay bei Schnitzler vertrieben) und konnte mich am Ende nicht zwischen der 1 und der 2 entscheiden. Die 3 fiel ganz raus, da mir dort einfach zu viele Rosa-Töne enthalten waren. Auf Anraten von meiner zauberhaften Amelie und meiner lieben Carina habe ich mich dann letztlich für die Naked 2 entschieden, welche wohl für kühlere Typen ideal sei. Für alle, die keine Möglichkeit haben zu einem Urban Decay Counter zu kommen: bei Douglas gibt es die Paletten für um die 46€ zu bestellen, versandkostenfrei. 


Und als ich sie das erste Mal sah, war ich einfach nur begeistert - die Aufmachung ist wirklich schön, die Farben passen so perfekt zusammen und sind somit eine Garantie für viele verschiedene Looks, denn das Farbspektrum ist wirklich weit gefasst. Mitgeliefert wurde natürlich auch der Urban Decay Pinsel, der nicht ganz mit meinen liebsten Da Vinci-Pinseln mithalten kann, aber trotzdem eine tolle Sache als gratis Beigabe ist. Ich war dem Hype also scheinbar auch verfallen und konnte es kaum abwarten die Farben auszuprobieren...


...und wurde dann leider sehr enttäuscht. Die einzelnen Lidschatten sind zwar farblich echt schön, haben auch eine tolle Pigmentierung aber ich hatte mit jedem Einzelnen ganz krasses Fallout, egal ob mit oder ohne Primer und egal ob der Pinsel ausgeklopft wurde oder nicht. Und um ehrlich zu sein habe ich solch ein schlechtes Ergebnis gar nicht erwartet, vor allem, da er so extrem gehyped worden ist. Zwar ist die Palette an sich sehr günstig ( 46€ : 12 Farben = 3,80€ je Farbe), aber trotzdem erwarte ich da eine bessere Qualität als bei p2, Essence oder artdeco. Im Vergleich zu meinen liebsten Luminizing Satin Eye Color Trios von Shiseido oder auch Lidschatten von Chanel (ja, ich weiß, dass die auch um Einiges teurer sind, aber davon ganz abgesehen) ist diese Palette wirklich ganz enttäuschend und meiner Meinung nach den Hype nicht wert. Nun habe ich danach auch noch ein wenig recherchiert, schließlich dachte ich schon, dass ich vielleicht einfach ein "Montagsprodukt" erwischt habe, da die Resonanz ja so positiv ist, jedoch habe ich dann auch ein paar kritische Stellen gefunden, die den Fallout auch bemängeln und auch auf Instagram pflichteten mir einige Mädels bei, die von den gleichen Problemen berichteten.


Was halt wirklich schade ist, ist dass man die Paletten so schlecht vor dem Kauf testen kann, so dass man sich erst ein Bild davon machen kann, wenn sie schon im heimischen Badezimmer steht. Ganz gleich, ob ich nun ein "Montagsprodukt" erwischt habe (bei Zeiten werde ich mal die Naked-Palette einer guten Freundin testen!), ich persönlich verzichte dann lieber auf die riesige Farbauswahl, und gönne mir lieber ein, zwei gute, qualitative Farben, die ich gern und oft tragen kann. Qualität statt Quantität, ganz egal, ob der Preis so wie bei der Naked Palette wirklich günstig ist.


Habt ihr schon Erfahrung mit den Naked-Paletten gemacht?
Wie sagen euch die Farben zu und musstet ihr auch die Erfahrung mit dem Fallout machen?