friends are like cinnamon crumbles on my apple pie

Sonntag, 26. April 2015


coat: h&m     jeans: c&a    top: c&a    shoes: clarks
sunnies: prada      necklace: via ebay       bag: furla





Seit ein paar Monaten habe ich eine unglaubliche Leidenschaft für Apfelkuchen entdeckt. Apfelkuchen und Treffen mit einer lieben Freundin? Klingt doch mehr als perfekt. War es auch, zumindest der Kuchen. Denn Etwas nach dem Kuchendate hinterließ einen faden Beigeschmack bei mir, eine eigentliche Belanglosigkeit, die ich dann doch als so gar nicht belanglos empfand. Sie hatte vor kurzem Geburtstag und berichtete von ihrem Ehrentage, wie sie ihn verbracht hat, wer an sie dachte, wer sie beschenkte und über welche Geschenke sie sich am meisten gefreut hatte. Und darüber, dass er wohl anscheinend nicht an sie gedacht hat, weder in materieller Hinsicht noch mit lieben Worten. So schlimm sei das gar nicht, meinte sie dazu, schließlich sei es bei den beiden sowieso nichts ernstes. Er will das nicht und ihr ist das auch recht, sagt sie. Das, was sie da miteinander haben, das genügt. Friends with benefits - so nennt sich das wohl. Es störe sie nicht, aber trotzdem erwähnte sie, dass er ihren Geburtstag vergessen hatte.

Diese Belanglosigkeit bedrückte mich wirklich nachhaltig, denn wenn ich jemanden mag, dann bin ich absolut loyal, beschütze diese Person, so wie es nur ein Löwe könnte und bin gegen jede Form von Ungerechtigkeit. Und ja, ich empfinde diese Phrase, diese Begrifflichkeit, diese neu-deutsche Attitüde "friends with benefits" als Ungerechtigkeit. Es ist, als ob jemand gern ein Stück Kuchen genießt, mit jeder Faser seines Körpers der süßen Verlockung nachgeht und am Ende, wenn es ans Bezahlen geht einfach aufsteht und das Lokal verlässt. Spaß ohne das Spiel, welches den Spaß hervorruft. Es mag Menschen geben, denen dieser Lebenswandel vollkommen zusagt - aber ich bin es nicht. Und ich glaube auch wirklich, dass die meisten, die dies inständig beteuern, auch nicht solche emotionalen Hardliner sind. Wer mag das auch schon? Ständig in ein schönes Restaurant eingeladen werden und am Ende auf der Rechnung sitzen gelassen zu werden, jedes mal aufs Neue. Immer höre ich, dass es dabei auch um die Emanzipation der Frau geht, auch die Frau kann lieben ohne das Gegenüber zu lieben, so wie es ja sonst nur Männer können. Aber ich glaube, dass bei all dieser Emanzipation der Frau der Gedanke verloren geht, dass wir alle Menschen sind, egal ob Mann oder Frau. Klar braucht man als Frau keinen Mann - eine Beziehung ist weder der Schlüssel zur Selbstliebe noch zum eigenem Glück- um die eigene Erfüllung zu finden, aber genauso wenig muss eine Frau einen Mann für ihre Bedürfnisse ausnutzen um glücklich zu sein - dies gilt auch umgekehrt. Vielmehr denke ich, dass es eine Sache des Respekts ist, Respekt gegenüber sich selbst und seinem Gegenüber. Mit einer anderen Person eine nähere Beziehung, sei es in emotionaler oder körperlicher Form, einzugehen sollte immer mit Respekt verbunden sein - und dieser endet nicht außerhalb der Bettkante. Genau deshalb finde ich es moralisch fragwürdig hier die Grenze zu ziehen und eine Sphäre des Respekts einfach enden zu lassen. Das Leben besteht immer aus Symbiosen, die Nacht gehört zum Tag, der Sommer zum Winter. So finde ich, dass man seinem Betthupferl wenigstens zum Geburtstag gratulieren sollte, egal ob es denn "ernst" sei oder nicht, das gehört einfach zu einem respektvollen Umgang und jemand, der mir so wenig Respekt entgegnen würde, wäre auch nicht lange mehr ein Freund von mir, sodass sich das Thema mit dem "friends" sowieso erledigt hätte.

Was sagt ihr zum Thema "friends with benefits"? Wärt ihr dem gegenüber auch eher aufgeschlossen oder vertretet ihr wie ich eher die Alte Schule? Und für die, die sich eventuell darüber pikieren, dass ich hier gerade das Intimleben einer Freundin so breit trete: das besagte Kuchendate gab es nie, wie viel Wahrheit sonst in der Geschichte steckt bleibt ein Geheimnis.

it's all a (boat)shoes!

Freitag, 24. April 2015





Vorweg: dies hier wird kein Post über Klischees

Ja, ich bin Jurastudentin. Und ja, dass sind Bootsschuhe von Timberland. Ungefähr 80% meines Studiengangs hat dieses Modell im Schrank. Jungs wie Mädels. Mit Ralph Lauren Bluse oder Lacoste Polo werden sie besonders oft gesehen. Die Longchamp oder die Louis dann bitte nicht dazu vergessen. Ganz zu schweigen von den kleinen Perlenohrringen, die das Outfit dann noch ganz feminin und classy abrunden. Classy und Preppy kommt sowieso immer gut. 

Aber wie schon eingangs gesagt, dies hier wird kein Post über Klischees. Ich bin es müde darüber zu schreiben, dass ja alle so wunderbar individuell sind und dass es ja immer auf die ganz eigene Note ankommt - denn ich glaube, dass ich damit niemandem etwas Neues verrate. Ob man in Klischees denken mag ist jedem frei überlassen und genau deswegen mache ich es heute mal nicht.

Was ich aber auf jeden Fall loswerden muss: diese Schuhe sind der Wahnsinn! Bisher hatte ich zwar Timberland Boots im Schrank, bei den Bootsschuhen (die ich auch vor meinem Jurastudium trug) habe ich aber auf Daniel Hechter gesetzt - auch nicht schlecht, aber kein Vergleich zu diesem ultra-super-genialem Fußbett von Timberland. Das Leder ist butterweich, auch im Herbst werde ich sie gut und rutschfest tragen können und sie sind einfach mal unglaublich bequem. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht schon vorher zu den Klischee-Schuhen überhaupt gegriffen habe! Sie sind wirklich ein Traum und ich kann nur jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem schönen Fußbett ist mal einen Blick auf diese Klassiker zu werfen - preislich gibt es übrigens viele Unterschiede, vergleichen lohnt sich, Amazon hat immer mal wieder tolle Angebote. Und vielleicht geht's bei manchen Dingen auch nicht um Klischees oder um Identifikation mit einem gewissen Lifestyle, vielleicht geht's auch einfach nur darum, dass das bequeme Schuhe sind, so ganz ohne Klischee.


Was sind die bequemsten Schuhe, die ihr im Schuhschrank stehen habt?

summer feelings with l'eau by biotherm

Mittwoch, 22. April 2015


Ihr kennt das doch bestimmt, wenn ihr einen bestimmten Duft mit einer ganz speziellen Erinnerung verbindet, oder? So denke ich direkt an die unbeschwerte Zeit meiner Kindheit, in der meine älteste Schwester gerade ihren Führerschein bestanden hat, meine Eltern ihr ihr brandneues Traumauto vor die Tür gestellt haben und sie dann stundenlange Spazierfahrten mit mir gemacht hat, wenn ich irgendwo Vanille dufte - schließlich hatte sie immer einen dieser grässlichen Wunderbäume mit Vanilleduft im Auto. Wenn ich backe und die ganze Küche mit einem wohlig-warmen Keksduft eingedeckt ist, muss ich immer an unsere ehemalige Nachbarin denken, die schon im Vorschulalter meine Liebe zum Backen entfachte. Und wenn ich frisch gemähten Rasen rieche, ist auch in meinem Herzen der Sommer angekommen. Ganz ähnlich ist es bei mir, wenn ich die Bodylotion "Lait Corporel" von Biotherm erschnuppere - ist dies doch schon seit Jahren die Bodylotion meiner Mutter, genauso wie ich den Duft Chanel No.5 immer mit ihr verbinden werde. Ich weiß nicht genau, ob ihr schon einmal daran geschnuppert habt (ich für meinen Teil greife schon aus preislichen Erwägungen eher zu Lotions von alverde...) aber der Duft ist wirklich ganz speziell und er bleibt einem auf jeden Fall in Erinnerung: eine tolle frische Zitronennote und doch leicht buttrig und blumig.  


Und dieses Dufterlebnis hat Biotherm nun auch als Parfum herausgebracht - L'Eau von Biotherm. Der Duft wurde mir vor Kurzem zum Testen zugeschickt, ich freute mich schon riesig über das schöne Packaging und gern möchte ich es euch nun auch ein wenig näher vorstellen. Der Flakon erinnert total an das schlichte gar puristische der legendären Bodylotion "Lait Corporel" und ist doch durch die blaue Färbung ein Eye-Catcher. Aber nicht nur das Blau des Flakons erinnert an Sommer, Sonne, Strand und Meer - auch der Duft an sich weckt in mir wahre Sommergefühle. Er ist zwar nicht 100%ig identisch mit dem Geruch der Bodylotion, hat aber genau wie die Lotion eine frische Zitrusnote - dazu dann noch ein wenig Bergamotte und Zedernholz und fertig ist für mich der Sommerduft 2015. Nicht zu schwer und leider auch nicht ganz so langanhaltend, was für mich im Sommer aber nicht ganz so tragisch ist, schließlich ist ein zweiter Pumpstoß ja schnell versprüht und ganz so zugenebelt möchte man bei heißen Temperaturen ja auch nicht sein. Zudem ist der Preis mit knapp 40€ für 100ml mehr als nur angenehm. Wer die Bodylotion mag, der wird den Duft lieben - beim nächsten Besuch in der örtlichen Parfümerie sollte man sich ihn definitiv mal anschauen.



Habt ihr euren Duftschrank schon auf Sommer umgestellt?
Eigentlich ist es schon witzig, dass dieses Mal eine Bodylotion zu einem Duft führt, normalerweise werden Bodylotions ja eher nach dem Vorbild eines Parfums kreiert - welchen Duft hättet ihr gern mal in Parfümform? 

when skies are grey

Dienstag, 21. April 2015

duster coat: forever 21        top: mango     jeans: h&m         scarf: h&m
shoes: buffalo     watch: michael kors      sunnies: prada




Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber wenn man mich nach einem der Trends aus diesem Jahr fragen würde, dann würde ich ganz klar mit "Duster-Mäntel" antworten. Sie sind aber auch einfach mega cool, ein wenig sophisticated, klar und strukturiert, dabei aber auch super leicht und luftig. Und gerade weil sie so toll sind, konnte ich auch an diesem guten Stück von Forever 21 nicht vorbei, als ich es bei der Eröffnung in Düsseldorf gesehen habe. Da mir damals die Schlange an der Kasse viel zu lang war, ging ich direkt die Woche danach noch einmal hin um dieses fesche Teil zu ergattern  - and lucky me: ich habe den Letzten bekommen. Er lag ganz woanders, war der Einzige seiner Gattung und dann auch noch genau in meiner Größe - wie gemacht für mich.

Wie bei allem im Leben glaube ich auch in diesem Punkt an Schicksal. Manche Sachen sollen dir einfach passieren. Egal ob es der zweite Augenkontakt ist, das zu spät loskommen ist, obwohl man schon viel vorher einen Termin hat oder das durch eine wichtige Prüfung fallen, da es einfach so sein sollte und man beim zweiten Mal anscheinend viel besser performt. Alles im Leben passiert aus einem Grund, auch wenn man diesen vielleicht nicht auf Anhieb erkennt, denn manche Puzzleteile legen sich erst später wie von magischer Hand in Szene gesetzt zusammen.

Und bis das Puzzle für mich einen Sinn ergibt werde ich mich an meinen neuen Lieblingsmantel erfreuen und mich nun weiter um die alltäglichen Nichtigkeiten kümmern - kommt gut durch den Tag, ihr Lieben!