…when shopping goes 2.0 with QVC

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Als ich vor ein paar Wochen eine Mail von QVC in meinem virtuellen Postkasten hatte war ich direkt ganz angetan: ich wurde eingeladen mir eine ganz neue Technologie – virtuelle Umkleidekabinen – bei einer Click&Chic-Tour durch deutsche Einkaufszentren anzuschauen. Da das Shoppingerlebnis 2.0 auch einen Stop in den Bilker Arcaden hier in Düsseldorf machte, war ich natürlich gern dabei. Schon auf der cebit habe ich von dieser neuen Technik erfahren und fand es direkt interessant: der Gedanke daran das lästige An- und Ausziehen bei einem Shoppingmarathon durch die Stadt für immer hinter sich zu lassen ist natürlich auch mehr als verlockend. Mode ausprobieren ohne sie gleichzeitig anzuprobieren entspricht dem heutigen Zeitgeist, als „digital native“ ist man sowieso offen für alles Neue und wenn es dann auch noch so vielversprechend ist – da muss man es doch einfach mal ausprobieren!

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Und so fand ich mich letzten Samstag vor einem riesigen Bildschirm wieder, der jede meiner Bewegungen aufzeichnete und mit dessen Hilfe ich live in 3D aktuelle Kleidungsstücke, welche über QVC vertrieben werden, anprobieren konnte. Es war wirklich ein unglaubliches Gefühl sich da so live auf diesem Bildschirm zu sehen, die Bedienung des Screens funktionierte ganz einfach mit einfachen Hand- und Wischbewegungen und man hatte ungefähr eine Auswahl von ca. 60 Kleidungsstücken, unter anderem waren auch exklusive Stücke von Thom by Thomas Rath dabei.

 

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Aber ist das denn nun die Zukunft? Obwohl ich das nun mal ganz witzig fand und es in jedem Fall ein cooles Erlebnis ist, denke ich trotzdem, dass es auf dem heutigen Stand der Technik nicht massentauglich ist. Ich persönlich liebe es neue Kleidungsstücke zu kaufen, ich gehe auch mal einfach so durch die Stadt, erfühle die Kleidung die ich kaufen möchte und mache für mich das Shoppen an sich zu einer Art Erlebnis. Dazu gehört für mich auch definitiv auch das Anprobieren, obwohl dies (gerade auch in den heißen Monaten des Jahres) anstrengend sein kann. Auch wenn ich online bestelle, freue ich mich riesig die Sachen dann endlich live in den Händen halten zu können und sie anzuprobieren, denn manchmal fällt ein Schnitt dann doch ein wenig anders an einem selbst im Vergleich zum Model. Obwohl die Kleidungsstücke in den digitalen Umkleidekabinen schon in 3D zu sehen sind, ist es technisch einfach noch nicht zu 100% umsetzbar ein „Tragegefühl“ zu konzipieren – zwar konnte man die Größe an sich ein wenig auf dem Bildschirm verändern, jedoch lag es (nicht nur an mir, auch an anderen) trotzdem nie haargenau an.
Aber könnte es denn die Zukunft werden? Ich persönlich denke, dass ich für mich dieses „Shoppingerlebnis“ mit Anfassen und Anprobieren nie ganz missen möchte, jedoch kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man mit ein paar technischen Verbesserungen sehr viel daraus machen kann. Gerade für Unentschlossene, die nicht genau wissen welche Farbe nun gut zur neuen Haarfarbe harmonieren würde oder welcher Schnitt für die Figur vielleicht der Richtige ist, kann solch eine virtuelle Ankleidekabine eine große Hilfestellung leisten. Ohne großen Aufwand kann man hier mit einem Handwisch in ein komplett neues Outfit schlüpfen. Da jedoch die virtuelle nie so gut wie die reale Welt sein kann, ist es dabei trotzdem auch immer von Vorteil das Objekt der Begierde dann auch nochmal live in den Händen halten zu können. Und genau das konnte man bei der Click&Chic-Tour auch! Einige Lieblingsstücke von dem Bildschirm konnte man direkt auch live bewundern und bei einem Kleid im speziellen konnte ich gar nicht glauben wie toll das in echt aussieht, kein Vergleich zu der 3D-Modellage. Ich denke, dass es auch hier ist wie im richtigen Leben: die Mischung macht es. Als Ergänzung zum normalen Shopping ist eine solch digitale Ankleide nämlich echt praktisch und vielleicht kann man ja in ein paar Jahren in einigen deutschen Stores ein ähnliches Modell nutzen…

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Wer also modebegeistert ist und gern Neues ausprobiert, sollte sich unbedingt mal eine solch virtuelle Ankleidekabine anschauen – vielleicht ist es ja wirklich bald gängiger Standart! Die Tour geht noch in drei deutschen Städten weiter und mit ein wenig Social-Media-Affinität und Glück kann man dank dem Hashtag  #QVCziehtan tolle Preise, unter anderem einen Gutschein in Höhe von 500€, gewinnen.
Ich bin gespannt, ob solch eine digitale Ankleidekabine eine Option für euch wäre und würde mich dafür interessieren, was für euch zum Shoppen gehen einfach dazu gehört!
…hier noch fix die Tourdaten:
Berlin, 23./24. April, LP12 – Mall of Berlin
Leipzig, 8./9. Mai, Höfe am Brühl
München, 15./16. Mai, Pasing Arcaden
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3 Kommentare

  1. Jules
    20. April 2015 / 13:07

    Ich hab davon schon gehört und konnte mir das bisher gar nicht richtig vorstellen wie das abläuft. Ich denke mir geht es da wie dir, aufs „klassische“ einkaufen kann ich wohl nie verzichten 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Jules von today is …

    http://www.todayis.de

  2. 20. April 2015 / 13:12

    Ich habe von der Aktion schon gelesen und finde die Idee ganz witzig, habe aber auch meine zweifel. Wie oft schon hab ich 10 Teile anprobiert, von denen keines wirklich saß, obwohl es auf dem bügel toll war. Das problem kann diese Technologie sicher nicht lösen. das viel wichtigere ist aber das material, ein produkt kann noch so toll sein, aber wenn es sich doof anfühlt oder kratzt, kaufe ich es nicht.
    Aber wenn es schnell gehen muss natürlich ziemlich cool!
    Liebe grüße
    Christina von http://www.madame-christin.blogspot.de

  3. 20. April 2015 / 19:33

    Ich habe die virtuelle Ankleide in Recklinghausen ausprobiert. Mir hat es Spaß gemacht sie auszuprobieren. Ich fände so eine Technologie fürs eigene Wohnzimmer toll mit der man dann die Sachen aus den Online-Shops (wie bei Mr. Spex) „anprobieren“ kann. Ich bin gespannt wie lange es noch dauert oder ob es schon nahe Zukunftsmusik ist.

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