Neues Superfood Konzept im Breidenbacher Hof

Breidenbacher Hof Lobby Lounge

Wenn man dieser Tage über die blühende Königsallee schlendert und nach langer Zeit von dicken Pelzmänteln und warmen Jacken wieder die ersten Damen in frühlingshaften Outfits flanieren sieht, die ihre neue Designertasche oder die neueste Sonnenbrille spazieren führen, fällt einem am Ende der Königsallee ein ganz besonderes Schmuckstück ins Auge: Düsseldorfs wohl nobelstes und ältestes Luxushotel, der Breidenbacher Hof. Bereits seit dem Jahr 1806 ist es die erste Adresse für Kaiser und Könige, Prominente und Wohlhabende aus aller Welt, die ihr Weg in die Landeshauptstadt führt.

Da wir bereits einige Male die Vorzüge der sehr schön gestalteten und eingerichteten Bar – ein echtes Highlight ist hier die indirekt beleuchtete Marmordecke – genossen haben, um bei einem atemberaubend gut gemachten Cocktail und leiser Klaviermusik den Abend entspannt ausklingen zu lassen, waren wir gleich begeistert, als der Breidenbacher Hof dazu einlud, seine komplett neu gestaltete Lobby Lounge und die neue, um eine Reihe von Superfood-Gerichten ergänzte Lunch-Karte zu testen.

Nachfolgend findet ihr hier einen kleinen Einblick in die neue Karte, ein paar Eindrücke von unserem Lunch und auch ein paar Gedanken zum Thema Superfoods – wie immer geht es weiter nach nur einem Klick.

Breidenbacher Hof Lounge

Obwohl wir schon einige Male dort waren, ist es immer noch wie der kleine Wechsel in eine andere Welt, wenn einen die Messing-Drehtür in das beeindruckende Foyer führt, das mit seinen hellen Marmorböden, den schweren Orientteppichen, dem Kamin und den klassisch luxuriösen Sesseln, im besten Sinne alle Klischees erfüllt, die einem beim Gedanken an ein Grand Hotel alter Schule kommen. Über die geschwungene Marmortreppe geht es von dort für uns in den neu gestalteten Lobby Lounge Bereich, der durch kleine Tische und gemütliche Sitzgruppen in kräftigen, beerigen Tönen einen modernen Interior-Akzent setzt und zum verweilen einlädt.

Aber nicht nur das Interior zeichnet sich hier durch eine frische Gestaltung aus, Küchenchef Philipp Ferber präsentiert dazu ein zeitgemäßes Gastronomieerlebnis, ein Superfood Konzept, welches den Trend zur bewussten und ganzheitlichen Ernährung aufgreift und dem Gast eine energetische und ballaststoffreiche Auswahl an Superfood-Kreationen bietet, die zudem fast ausschließlich auf regionale Produkte zurückgreift.

Für den zeitgeistaffinen Gaumen bietet Ferber allen voran seine „Signature Dishes“ an, darunter etwa ein „Soja-Brombeer-Joghurt“, der unter anderem mit Chia-Samen, gerösteten Kokosflocken, Granatapfel und getrockneten Goji-Beeren verfeinert ist, sowie einige sogar Teils vegane Gerichte.

Gedeckter Tisch Breidenbacher Hof

Bei so vielen tollen Gerichten fiel uns die Auswahl sichtlich schwer, letztlich entschieden wir uns zum Start für den „Salat mal anders“, einen veganen Salat aus geschmortem Wirsing, gelber Beete und Ananas, verfeinert mit Szechuan-Pfeffer, gehobeltem Fenchel und Bio-Quinoa.

Der Salat war wirklich ganz „anders“ als erwartet – fruchtig, ein wenig sauer –  eine interessante Kombination und der perfekte Starter.

Breidenbacher Hof Salat mal anders

Als Hauptgang entschied ich mich für einen Bio-Chia Burger, der neben Bio-Rindfleisch mit einer hausgemachten Guacamole und einem Rote Beete-Hommos nicht nur farbliche, sondern auch geschmackliche Akzente setzte und von einer Portion Rauchkäse-Süsskartoffel-Fritten begleitet wurde.

Absolut köstlich und in einer Kombination, wie sie Düsseldorf sonst nicht kennt – zwar ist Düsseldorf mittlerweile zur Szene-Stadt in puncto Burger avanciert, jedoch ist dieser hier doch noch etwas Besonderes.

Breidenbacher Hof Bio Chia Burger

Nach dem Genuss dieser beiden ausgezeichneten Gerichte fiel die Entscheidung über das Dessert nicht leicht, da sowohl die Smoothie-Karte als auch der eingangs erwähnte Soja-Joghurt verführerisch klangen.

Meine Entscheidung fiel dann letztlich auf den Jogurt, der mit seinen fruchtigen Komponenten und seiner milden Süße einen gelungenen Abschluss bildete.

Ich persönlich bin kein großer Fan von Soja, vertrage ich es leider auch nicht so gut, jedoch war der Joghurt absolut großartig und schmeckte fantastisch – ein Dessert, welches ich mir auch gut zum Frühstück vorstellen kann.

Breidenbacher Hof Soja Brombeer Joghurt

Alles in Allem war ich anfangs schon wirklich überrascht als ich in der Presse-Einladung las, dass der Breidenbacher Hof sich an einem neuen Superfood Konzept versucht, allerdings muss ich sagen, dass nachdem ich nun die neuen Gerichte mal probiert und das neue Ambiente auf mich habe wirken lassen, es ein in sich durchaus stimmiges Konzept ist.

Die Vielfalt der neuen Karte und insbesondere der „Siganture Dishes“ zeugt dabei nicht nur von dem großen Talent des Kochs, sondern auch von der Wandelbarkeit des Hotels.

Insgesamt sind Superfoods ein spannendes Thema – jedoch sei gesagt, dass sie in Bezug auf ihre Nährwerte vielmals durch regionale Produkte ersetzt werden könnten. Gut finde ich deshalb vor allem die Tatsache, dass der Breidenbacher Hof hier auch wirklich langfristige und regionale Partner gefunden hat, mit denen die Küche zusammenarbeitet.

Der Breidenbacher Hof avanciert durch dieses neue Superfood Konzept zum Geheimtipp – jedoch nicht nur für Hotelgäste, auch als Düsseldorfer ist es definitiv einen Besuch wert und eine schöne Ergänzung für die Gastronomielandschaft der Stadt.

Breidenbacher Hof Blumen

 

Wie findet ihr das neue Superfood Konzept vom Breidenbacher Hof?

Was sagt ihr zum Thema Superfoods?

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2 Kommentare

  1. kirschbluetenschnee
    6. Mai 2016 / 10:09

    Ich finde die Idee super, inzwischen bekommt man ja endlich an mehreren Orten tolle Smoothie Bowls oder geniale Salate – schön dass der Breidenbacher Hof da mitzieht!

    Euer Essen sieht auch wirklich toll aus 🙂

    • Tina Carrot
      Autor
      25. November 2016 / 10:18

      Ja, da stimme ich dir zu – generell finde ich diesen Wandel in unserer Gesellschaft toll! 🙂

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