Uni Hacks – Tipps & Tricks für das Studentenleben zum Semesterstart

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Das Wetter wird allmählich frühlingshaft, die Vögel beginnen das Zwitschern und es ist tatsächlich schon April – damit startet auch für alle Studenten ein neues Semester, das Sommersemester 2019. Obwohl ich ja mittlerweile schon in einem höheren Fachsemester bin und ganz bald schon die Klausuren zu meinem ersten Staatsexamen schreibe, freue ich mich trotzdem jedes Mal erneut auf den Semesterstart. Denn wie stellte Hermann Hesse schon fest? „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ – so auch dem Semesterbeginn! Die erste Seite eines an sich leeren Buches. Alles scheint offen. Ein neuer Anfang, um seine Ziele zu erreichen. Quasi ein „new year, new me“ mitten im Jahr.

Nach mittlerweile einigen Jahren des Studiums, unzähligen Erfahrungen, die ich gesammelt habe und auch vielen Menschen, die ich privat sowie beruflich kennenlernen durfte, hat sich bei mir ein wertvoller kleiner Wissensschatz angehäuft in Bezug auf das Studentenleben. Nicht nur in Bezug auf das Jurastudium – wobei hier natürlich auch, jedoch folgt dazu erst ein abschließender Beitrag, nachdem ich mein Studium erfolgreich absolviert habe – sondern generell.

Da ich mir selber schon häufig dachte „Warum hat mir das bloß niemand vorher erzählt?“, möchte ich mein Wissen heute gern mit euch teilen. Damit ihr vielleicht nicht die Fehler begeht, bei denen ich schuldig im Sinne der Anklage bin. Damit ihr vielleicht die ein oder andere Sache noch einmal aus einem anderen Blickwinkel seht. Damit ihr nun noch ein klein wenig motivierter ins neue Semester starten könnt und auch wenn es Richtung Semesterabschlussklausuren und Hausarbeiten geht, mit einem entspannten Kopf auch diese zu einem vollen Erfolg werden lässt.

Was ich mit all den Jahren und all den Bekanntschaften gelernt habe, was meine Uni Hacks sind, die ich euch in jedem Falle gern mitgeben möchte und wie mir dabei Orthomol vital f unterstützend zur Seite steht, verrate ich euch in den folgenden zehn Tipps & Tricks für das Studentenleben.

Zehn Uni Hacks – Tipps & Tricks für das Studentenleben passend zum Semesterstart

First things first

„Die ersten Wochen kannst du dir sparen, da passiert doch nichts!“ – egal wer das gesagt hat, er liegt vollkommen falsch. In meinen Augen sind die ersten Wochen, vor allem aber die erste Orientierungswoche zu Beginn des Studiums, mitunter die wichtigsten Wochen im gesamten Semester.

Vor allem in der Orientierungswoche lernt man erstmal die Uni, die Anforderungen und auch die Kommilitonen kennen. Oft entstehen hier Freundschaften, die ein Leben lang halten. Diese Chance sollte man unbedingt ergreifen!

Aber auch in den höheren Semestern sind die ersten Wochen unheimlich wichtig, denn hier muss man sich einen Stundenplan anlegen, sich für Arbeitsgemeinschaften anmelden oder neue Professoren kennenlernen, die einen nun durch das Semester begleiten.

Die Prüfungs- und Studienordnung kennenlernen

Ihr kennt es sicherlich: zehn Ärzte, zehn Meinungen. Genauso ist es auch häufig bei Fragen in Bezug auf das eigene Studium, wenn man andere Kommilitonen befragt. Gefährliches Halbwissen, Urban Legends oder blanke Ratlosigkeit begegnen einem ziemlich oft. Deswegen sollte man sich nicht unbedingt auf andere Studenten verlassen, sondern Initiative ergreifen. So bietet es sich schon direkt zu Studienbeginn an, die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung genau kennen zu lernen. Sofern da etwas unklar ist, sollte man auch nicht damit zögern bei der fachbezogenen Studienberatung nachzufragen, denn nur so kann man sicher sein, dass vielleicht auch bei einem heiklen Drittversuch alles klappt und man sein Studienziel erreichen kann.

Außerdem kann man so auch viel besser sein Studium planen, weil man direkt sehen kann, bis wann man welchen Schein haben muss, wann sich ein Auslandsaufenthalt am besten anbietet und bis zu welchem Zeitpunkt man welche Praktika absolviert haben muss.

Das Lernen des Lernens

Wer es schon zu Schulzeiten nicht beherrschte, sollte sich spätestens zu Studienbeginn damit auseinandersetzen: ein Konzept zum Lernen.

Obwohl das Jurastudium quasi ein Paradebeispiel für selbstorganisiertes Lernen (vor allem in der Examensphase) ist, stellen einen auch all die anderen Studiengänge vor große Herausforderungen in Bezug auf das Lernen. Es ist einfach nicht mehr ganz so klein, abgeteilt und überschaubar, wie in der Schule. Die Universität ist ein ganz anderer, neuer Kosmos. Und den gilt es sich zu erschließen.

Deswegen sollte man sich die Mühe machen und herausfinden, welche Lerntechnik einem liegt. Ist man ein visueller Lerner? Dann sollte man sich ausführliche Schaubilder machen, Lernvideos schauen und sich Gelerntes (sofern es geht) bildlich vorstellen und auch Karteikarten nutzen. Man lernt nur durch Zuhören? Dann ab in die Vorlesung! Oft gibt es auch Podcasts zu Lerninhalten oder ganze Vorlesungen, die man online abrufen kann.

Eure bisherigen Lerntechniken langweilen euch? Dann trefft euch ganz klassisch mit anderen Studenten, lernt zusammen, bereitet Vorträge vor oder entwickelt vielleicht sogar eine Monopoly-Version, bei der ihr anhand von Fragen euer Wissen abrufen und testen könnt.

Studienfinanzierung: Was ist ein passender Nebenjob und wo findet man diesen?

Obwohl viele Studierende finanziell nach Kräften von ihren Eltern unterstützt werden oder vielleicht auch Bafög erhalten, ist das Thema Studienfinanzierung wirklich schon fast ein abendfüllendes Thema. Da es so vielschichtig ist, möchte ich mich an dieser Stelle auf die Frage nach dem passenden Nebenjob beschränken.

Ich persönlich würde jedem empfehlen, dass er sich einen Werkstudentenjob in dem Bereich sucht, in dem er auch nach seinem Studium arbeiten möchte. So kann man schon fachliche Erfahrung sammeln, schnuppert in den Arbeitsalltag ein und hat auch etwas, was man in seinen Lebenslauf schreiben kann. Ganz abgesehen davon, dass sich dadurch auch eine völlig neue Welt für die meisten von uns eröffnet – man lernt bestenfalls, wie denn das Arbeitsleben so wirklich aussieht. Samt Kollegen, Chefs und vielleicht sogar einem Betriebsrat.

Sofern man lieber in gewohnten Gefilden bleiben möchte, bietet sich aber auch natürlich ein Job als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl an.

Neben dem Vitamin B empfand ich die Uni-eigenen Job Portale immer super hilfreich. An der Uni Düsseldorf wird dieses Portal quasi täglich mit spannenden Jobangeboten aus wirklich jedem Studienbereich (aber auch studiumsunabhängigen Jobs wie beispielsweise im Einzelhandel) aufgefüllt. Am Lehrstuhl lohnt sich oft auch Eigeninitiative – einfach mal die Augen und Ohren offenhalten und sich selbst etwas zutrauen. Ich dachte früher, dass man erst in höheren Fachsemestern eingestellt wird – aber am Lehrstuhl ist oft genau das Gegenteil der Fall, weil man am liebsten lange einen Nutzen von seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern haben möchte.

Jobmessen besuchen

Sobald man sich auch nur eine kurze Zeit lang in dem Universitätskosmos aufhält, begegnet man schon bald dem ein oder anderen Flyer für fachspezifische Jobmessen. Das ist die Gelegenheit zum Networken, erste Ansprechpartner für die Berufswahl kennenzulernen und sich vielleicht sogar schon ein Bild über den späteren Arbeitgeber zu machen.

Der ein oder andere mag nun denken, dass das wahrscheinlich eher kurz vor Studiumsende relevant sein könnte – dem möchte ich aber unbedingt widersprechen. Denn auf solchen Jobmessen lernt man die Branche kennen, knüpft Kontakte und vielleicht ergibt sich ja auch schon vor Universitätsabschluss die Möglichkeit sich einen (Pflicht-)Praktikumsplatz oder gar Nebenjob zu sichern!

Wie wäre es mit einem Stipendium?

Wie ich es weiter oben schon schrieb, das Thema Studienfinanzierung ist wirklich abendfüllend. Nachdem ich meine Einschätzung zu einem passenden Nebenjob abgegeben habe, möchte ich euch aber gern einen Tipp nicht vorenthalten – das Thema Stipendium.

„Aber dafür muss man doch herausragende Leistungen vorbringen!“ – wird sich da mancher nun denken. An sich ist das richtig, viele Stipendien werden an Studierende verliehen, die mit herausragenden Leistungen in Bezug auf ihr Studium brillieren, aber nicht nur.

Hier lohnt es sich auf jeden Fall zu recherchieren – denn es gibt eine Vielzahl von Stiftungen, Organisationen oder auch Firmen, die Stipendien vergeben. Hier zählen oftmals nicht nur universitäre Leistungen oder ehrenamtliches Engagement – auch die persönlichen Lebensumstände können eine Rolle spielen bei der Auswahl. Man sollte es also in jedem Falle mal versuchen – man kann nur gewinnen und hat so vielleicht die Gewissheit, dass man in Bezug auf das Finanzielle vielleicht ein Jahr lang ein wenig ruhiger und mit ein paar weniger Sorgen leben und studieren kann.

Steuern, Steuern, Steuern

Sofern man als Student einer lohnsteuerpflichtigen Tätigkeit nachgeht, muss man sowieso eine Steuererklärung abgeben und kann seine Studienkosten (und davon hat man ja mehr als genug!) angeben.

Aber auch wenn man nicht arbeitet, sollte man trotzdem eine Steuererklärung abgeben und seine Studienkosten wie den Semesterbeitrag, den Fahrtweg oder Kosten für die Fachliteratur absetzen. Selbst wenn man heute keinen Cent, wird ein steuerlicher Verlust vorgemerkt, den man dann einlösen kann, wenn man dann das erste Mal arbeitet. Und das dann sogar sieben Jahre rückwirkend. So spart man vielleicht nicht heute, aber in ein paar Jahren dann auf jeden Fall!

Das Leben genießen – on a budget!

Es ist unglaublich, wie viel man als Student sparen kann. Egal ob bei einem Museumsbesuch, einschlägigen Food-Ketten oder sogar im Einzelhandel, oft werden Studentenrabatte angeboten. Deswegen sollte man sich am besten immer vorab informieren oder direkt vor Ort nachfragen.

Gesunde Gewohnheiten etablieren und beibehalten

Man ist überfordert, hat eine Deadline vor der Brust und dann plagen einen noch finanzielle Sorgen? Der Student von heute ist mit einem facettenreichen Bouquet von Problemen umgeben und oftmals entschließt er sich, dann einfach den Kopf in den Sand zu stecken und all das, was er mag und all die gesunden Gewohnheiten, die er vielleicht hatte, aufzugeben.

Und genau das ist der falsche Weg. Egal wie viel Alltagsstress man vielleicht erleidet – die Bewältigungsstrategien, die man sich davor erarbeitet hat, sollte man sich beibehalten – und das nicht nur während des Studiums, sondern ein Leben lang.

In dem Beitrag hier (hier wird nun die Verlinkung zum ersten Blogbeitrag eingefügt) habe ich euch schon von meinen Bewältigungsstrategien erzählt. Neben einer ausgewogenen Ernährung und Sport ist vor allem auch Orthomol vital f ein echter Geheimtipp für mich. Das Nahrungsergänzungsmittel unterstützt das Nervensystem dank ausgewählter Mirkonährstoffe, die für einen reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels benötigt werden. So fühle ich mich dann auch bereit für das Leben mit all seinen Herausforderungen – und nun auch bald mein erstes Staatsexamen.

Für das Leben lernen

„Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das Leben.“ – eine Weisheit, die ich zu meinen Schulzeiten nicht nachempfinden konnte. In Bezug auf mein Studium aber umso mehr! Obwohl es oft schon Tage gab, an denen ich daran zweifelte – nie wieder wird man in seinem Leben so frei sein, wie während des Studiums. Ein Moratorium, welches man nutzen sollte. Nie wieder wird man seine Zeit so frei einteilen, nie wieder, wird man auf einem Fleck so viele neue Menschen kennenlernen können, nie wieder wird man sich so sehr ausprobieren können, wie während eines Studiums.

Deswegen sollte man abends das anregende Gespräch mitnehmen, auch mal Fünf gerade sein lassen und die Zeit genießen, denn alles im Leben hat seine Zeit. Und jetzt ist es die Zeit, nicht nur sein Studium stramm durchzuziehen, sondern auch Erfahrungen für das Leben zu sammeln, die man so nie wieder sammeln wird.

Bei all dem Druck, den man heutzutage als Student hat, ist dies wohl eine der wichtigsten Lektionen gewesen, die ich für mich persönlich gelernt habe – und zeitgleich ist es auch die, für die ich persönlich am dankbarsten bin.

An die Studenten unter euch: Seid ihr schon bereit für den Semesterstart?

Haben euch die Uni Hacks weitergeholfen oder kanntet ihr sie bereits?

Was hättet ihr gern bereits zu Beginn eures Studiums gewusst?

Seid ihr gut darin euch selbst zu organisieren oder mögt ihr lieber feste Strukturen?

Was sind eure Tipps, um auch bis zum Semesterende voller Motivation und Nervenstärke durch zu halten?

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2 Kommentare

  1. 14. April 2019 / 16:00

    Hi,
    ich bin aus dem Alter raus und fest im Berufsleben, aber auch hier brauche ich Strukturen und Energie :).
    Liebe Sonntagsgrüße!

  2. Mr. X
    23. Juli 2021 / 3:25

    Du bist voll süß 🙂

    PS: Das karierte Sakko steht dir sehr gut.

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