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Mein 25. Geburtstag – kaum zu glauben, aber ich feiere heute tatsächlich zum 25. Mal meinen Geburtstag.

Es gibt ja viele „magische“ Zahlen – der erste runde Geburtstag war damals etwas ganz Großes für mich, ich erinnere mich noch genau an den Tag und an all die Kerzen, bei denen ich damals Angst hatte, ob ich sie denn wirklich auf einmal auspusten konnte. Auch der 18. Geburtstag ist ein großer Tag im Leben von jedem von uns – endlich volljährig. Auch 20 war eine große Zahl für mich, die direkt danach mit 21 Jahren von der internationalen Volljährigkeit abgelöst wurde.

Und heute bin ich tatsächlich schon ein Vierteljahrhundert alt. Eine für mich unglaublich große Zahl, die mich demütig werden lässt. Ich bin so dankbar für all die wunderbaren Erlebnisse, die tollen Menschen und die spannenden Erfahrungen, die ich bis jetzt sammeln durfte.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von (meinen eigenen) Geburtstagen und Geburtstagsfeiern, da ich es irgendwie so ungewohnt komisch finde, wenn sich an diesem Tag alles um mich dreht. Trotzdem wollte ich dieses für mich persönlich große Ereignis auch nicht vollkommen unerwähnt lassen und so habe ich überlegt, dass ich meinem heutigen Beitrag eine Geburtstags-Einkleidung verleihe.

Genau aus diesem Grund verrate ich euch heute 25 Dinge über mich, die ihr bestimmt noch nicht wusstet – denn ich finde es immer sehr spannend ein paar Random Facts über die Person hinter dem Blog zu erfahren und in den letzten 25 Jahren hat sich dann ja doch einiges angesammelt. Ohne große Umschweife gibt es nun deshalb meine Aufzählung von Dingen, die ich euch bisher noch nie erzählt habe.

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  1. Schon oft erzählte ich, dass ich absolut keine Kaffee-Trinkerin bin, dafür aber Tee bevorzuge. Trotzdem seht ihr manchmal auf Instagram-Bildern, dass ich eine Kaffeetasse in die Kamera halte – bloß befindet sich in der Tasse kein Kaffee. In Wahrheit ist das meist Cola light oder tatsächlich Kaffee, dann trinkt den aber mein Mr. Carrot.
  2. Als ich zehn Jahre alt war, erlitt meine Mutter einen Schlaganfall. Seitdem habe ich ein völlig anderes Verhältnis zum Thema Gesundheit entwickelt und finde es super wichtig, wenn man über die Früherkennung von Krankheiten (gerade bei einem Schlaganfall ist es enorm wichtig ihn rechtzeitig zu erkennen und sofort Hilfe zu leisten) informiert oder kranken Menschen hilft. Dies kann im privaten Umfeld, durch Spenden oder Charity-Aktionen sein. Deshalb finde ich es auch überhaupt nicht verwerflich, wenn große Firmen wie L’Oréal oder ghd durch Hashtag-Aktionen Spenden sammeln und mache gern mit.
  3. Mit meiner 13 Jahre älteren Schwester hatten wir fast 16 Jahre lang keinen beziehungsweise keinen guten Kontakt – für mich eine verlorene Zeit. Genau deshalb sollte man nicht nachtragend sein und das Leben genießen, unter der Bedingung, dass alles vergänglich ist.
  4. Mein erstes Designer-Teil war damals eine Brille von Armani, für die ich wirklich viel zu viel bezahlt habe, also so im Nachhinein betrachtet.
  5. Neben der Schule habe ich ein paar Jahre lang in einer Eisdiele gejobbt – kein Wunder also, dass ich in puncto Eis besonders pingelig bin, mich kein Eis so wirklich zufrieden stellt und ich auch gern mehr Geld für qualitativ gutes Eis bezahle. Und ehrlich gesagt kann ich seitdem die Farben Gelb und Blau an mir auch nicht mehr so wirklich sehen.
  6. Oft trage ich in meinen Outfits hier auf dem Blog auch nur deswegen eine Sonnenbrille, weil ich keine Lust hatte meine Augen zu schminken.
  7. Und wo wir gerade bei Outfits sind: in den seltensten Fällen trage ich an dem Tag, wo ich das Outfit fotografiere auch tatsächlich dieses Outfit für meinen Alltag. Zwar würde ich die gezeigten Styles in jedem Fall genau so tragen, jedoch fotografieren wir oft auch an einem Tag verschiedene Looks und an dem Tag, wo ich es auch wirklich so trage, bleibt dann keine Zeit für die Fotos.
  8. Als kleines Kind wollte ich in erster Linie Anwältin werden, in Serien fand ich es aber auch total toll, wenn mein weibliches Vorbild Journalistin war. Heute verbinde ich beide Leidenschaften.
  9. Ich spreche Russisch obwohl ich keine Russin bin. In der Schule wählte ich damals einen Russisch-Kurs und habe ihn als Klassenbeste abgeschlossen. Da ich schon früh Serbo-Kroatisch gelernt habe, fiel mir die russische Sprache ziemlich einfach. Übrigens mag ich slawische Sprachen sehr gern, da sie ein völlig anderes Sprachbild vermitteln als zum Beispiel die deutsche Sprache. Im Deutschen heißt es „kaufen“, wenn man das gleiche Wort aus dem Serbo-Kroatischen wortwörtlich überzeugen würde, heißt es „hergeben“ – auch in vielen anderen Punkten unterscheiden sich diese Sprachbilder.
  10. Das erste Buch, das ich damals in der Grundschule (abgesehen von den Grundschulbüchern) gelesen habe war „Die Welle“.
  11. Mein größter Kindheitstraum war es einmal meinen Geburtstag im Disneyland Paris zu verbringen, diesen Wunsch habe ich mir im letzten Jahr erfüllt. Falls ihr noch Tipps für euren Aufenthalt im Disneyland Paris benötigt, könnt ihr gern hier vorbei schauen.
  12. Anna Karenina von Tolstoi ist mein liebstes Buch.
  13. Früher bin ich jedes Mal mit meinen Eltern in den Sommerferien nach Kroatien gefahren und war danach immer ein klein wenig traurig, wenn Schulfreunde von Reisen nach Italien, Spanien oder Griechenland erzählten. Nun habe ich schon Einiges gesehen und muss sagen: Kroatien ist mein liebstes Urlaubsreiseland – so viel Natur, Kultur und herrliche Strände, für mich das schönste europäische Reiseziel.
  14. Mein liebste Speise ist Spinat mit Kartoffeln – da kann auch keine Haute Cuisine, keine Pizza oder kein großartiges Mousse au Chocolat mithalten.
  15. Ich hätte 2012 bei Shopping Queen in Düsseldorf mitmachen sollen, jedoch habe ich abgesagt, da ich mich für NMUNS in New York entschieden habe. Wie es sich herausstellte war dies die beste Entscheidung meines Lebens; nicht nur, dass ich tolle Erfahrungen sammeln konnte, die UN besuchte oder diese wahnsinnig aufregende Stadt erkunden konnte – ich fand dort auch die Liebe meines Lebens.
  16. Eigentlich blogge ich schon seit 2008, jedoch hatte mein Blog damals eine ganz andere Ausrichtung und war auch viel privater – im Jahre 2010 gründete ich „amour de soi“. Sofern du mehr über meinen Werdegang erfahren möchtest, kannst du es gern in meinem „Über mich“ nachlesen.
  17. Nach meinem ersten Praktikum habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, ob das Studium der Rechtswissenschaften das Richtige für mich ist, da ich mit dem Daily Business eines Strafverteidigers nicht warm werden konnte. Ein Glück habe ich trotzdem weiter gemacht.
  18. Das Leben schreibt schon seine ganz eigenen Geschichten: eigentlich wollte ich unbedingt Jura in Münster studieren, jedoch kam ich im ersten Auswahlverfahren trotz 1er Abi-Schnitts nicht rein. Während ich im Urlaub war kam dann ganz unverhofft direkt die Zusage für Düsseldorf, ich sagte zu, denn Bochum oder Bielefeld kamen für mich gar nicht in Frage. Wenig später kam dann noch die Zusage für Münster aus dem Nachrückverfahren, jedoch wollte ich dann schon nicht mehr, da ich mich in Düsseldorf eingeschrieben habe. Im Nachhinein war das genau die richtige Entscheidung, denn ich liebe mein Leben in Düsseldorf, die Bekanntschaften, die ich hier machen durfte und sofern es mich nicht hierher verschlagen hätte, dann wäre mein Mr. Carrot wahrscheinlich nie in mein Leben getreten. Ich denke, dass im Leben immer genau das passieren soll, was einem vorbestimmt ist – denn es gibt für alles einen Grund.
  19. Meine zehn Jahre ältere Schwester hat zum Valentinstag immer die wunderschönsten Rosen von ihrem Freund geschenkt bekommen – als junges Mädchen blickte ich manchmal traurig darauf, denn ich hatte niemanden, der mich mit Blumen beschenken würde. Jahre später „habe ich herausgefunden“, dass man sich auch ganz prima selbst schöne Blumen kaufen kann – die schönsten Blumen bekomme ich aber heute sehr regelmäßig von meinem Freund, der mir auch nicht verraten möchte, wo er sie kauft. Ich liebe Blumen und könnte darüber nicht glücklicher sein.
  20. Und wo ich gerade bei Geständnissen meines jungen Ichs bin: meine älteste Schwester (uns trennen dreizehn Jahre) hatte in den 90er-Jahren eine für mich damals unglaublich große Nagellacksammlung von Manhattan-Lacken. Wenn sie aus dem Haus ging, nutzte ich die Gelegenheit mir all die schönen Farben anzuschauen und habe mir immer vorgestellt, wie ich später mal ebenfalls so eine große Sammlung haben werde. Heute habe ich noch immer solch ein Faible für Nagellacke und besitze eine Nagellacksammlung, die meine liebe Schwester träumen lässt. Natürlich teile ich (so wie sie damals) ganz schwesterlich.
  21. Meine liebste Kinderserie war (neben Darkwing Duck) Chip & Chap – die Ritter des Rechts. Scheinbar hatte ich schon sehr früh einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
  22. Obwohl ich Blogger-Events eigentlich toll finde, bin ich jedes Mal unglaublich aufgeregt, wenn ich nicht vorher weiß, wer auch dabei ist. Ich bin ein schüchterner Mensch (der sehr schnell mit jemandem warm wird) und mache mir oft Tage davor ganz unglaublich viele Gedanken darüber wie es wird, ob hoffentlich jemand dabei ist den ich kenne und ob ich nette Gesellschaft finde.
  23. Ich singe für mein Leben gern und meine dreijährige Nichte ist ein großer Fan von meinem Gesang. Sofern ich mich irgendwann mal dazu durchringen kann regelmäßig zu snappen, werde ich eine kleine Performance für euch hinlegen.
  24. To-Do-Listen machen mich unglaublich glücklich! So setze ich mich jedes Jahr vor meinem Geburtstag hin, hake die Dinge von meiner Liste ab, die ich im vergangenen Jahr geschafft habe (dieses Mal machte es mich vor allem sehr stolz und glücklich, dass ich meinen Uni-Schwerpunkt freiwillig wiederholt habe um eine Leistung zu erzielen, mit der ich zufrieden bin) und setze mir Ziele für mein neues Lebensjahr.
  25. Eine Erkenntnis, für die ich sehr viele Jahre brauchte: sich selbst zu lieben ist der Anfang einer lebenslangen Romanze.

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Findet ihr solche „xy Fakten über mich“ Beiträge eigentlich interessant?

Geht es euch in einem Punkt genau so wie mir?

Feiert ihr gern Geburtstag?