Frühlingsboten – Tipps um Schnittblumen länger frisch und haltbar zu halten

Ich liebe Blumen – und allen voran die Schnittblumen! In meinen Augen zaubern frische Blumen im Haus gleich ein ganz anderes Ambiente, geben einem Raum mehr Seele und erhellen dabei mein Gemüt. Sie sind Frühlingsboten, in einem schönen Arrangement können sie aber auch ganzjährig ein Interior-Highlight sein.

Obwohl mich mein Mr. Carrot ziemlich häufig mit schönen Blumen bedenkt (ich würde mich sogar so weit aus dem Fenster lehnen, als dass „seine Sträuße“ schon zu waschechten #flowergoals geworden sind, so häufig werde ich auf Instagram gefragt, wo er sie kauft!), kaufe ich mir auch mittlerweile ziemlich oft und auch gern frische Schnittblumen.

Und da es nun so langsam an der Zeit wird die Winterdekoration in den Keller zu verstauen und den Frühling herein zu bitten, habe ich heute einige Tipps für euch in petto, wie ihr eure Schnittblumen länger frisch und haltbar halten könnt! Ganz gleich ob ihr euch die Blumen liefern lasst (im letzten Jahr habe ich dazu übrigens auch mal einen Blogbeitrag veröffentlicht), ihr sie selbst mit Leidenschaft ausgesucht habt oder ein geheimer Verehrer (oder euer Freund) sie hat euch zukommen lassen – man möchte sich doch möglichst lange an ihnen erfreuen.

Genau aus diesem Grund findet ihr nun einige Tipps, die ich selbst auch befolge – so habe ich je nach Schnittblumensorte auch gut mal zwei Wochen Freude an ihnen. Die Tipps habe ich sowohl von meinem Blumenhändler des Vertrauens als auch von Mr. Carrot’s Tante, die Floristin ist – ihr merkt schon, das geballte Blumen-Know-How kommt hier zusammen, seid also gespannt auf die Tipps, vielleicht befolgt ihr ja sowieso schon intuitiv den ein oder anderen!

Saisonal Einkaufen. Wie auch bei Lebensmittel gilt der Grundsatz: Saisonal Einkaufen! Obwohl ich es zu oft nicht wahrhaben wollte, sollte man wirklich auf die Blütezeit achten – so gibt es im August einfach keine schönen Pfingrosen zu kaufen und die Tulpen im September sind auch eher semi-optimal.

Richtig kombinieren. Eigentlich kaufe ich meist nur das ein, was mir gefällt, jedoch gibt es manche Blumen, die passen einfach nicht mit anderen Blumen in einer Vase zusammen. So lässt die eine die andere verwelken – ein Trauerspiel! Allen voran wäre das die Narzisse, ganz besonders gefährlich wird die Kombination aus Narzisse und Tulpe – hier sollte man lieber einen einheitlichen Strauß mit nur einer der Sorten wählen.

Die unteren Blätter. Der Hauptgrund für das Verwelken der Schnittblumen ist das Vertrocknen! Aus diesem Grund sollte man bei Schnittblumen immer die unteren Blätter entfernen, sodass das Wasser aus der Vase bis nach ganz oben kommen kann und nicht schon unten durch die Blätter „abgefangen“ wird – so verdurstet die Schnittblume nicht.

Richtig Anschneiden. Vor dem ersten in die Vase Stellen sollte man die Schnittblumen anschneiden – und auch bei jedem Wasserwechsel. Blumen mit harten Stielen werden schräg mit einem scharfen Messer angeschnitten, Schnittblumen mit einem weichen Stiel werden gerade angeschnitten. Dabei sollte man immer ein scharfes Messer und keine Schere verwenden, weil stumpfe Scheren die zarten „Wasserleitungen“ in dem Stiel zerquetschen und damit blockieren, die Schnittblume würde dann verdursten.

Die Vase richtig vorbereiten. Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, muss die Vase sauber und unbedingt frei von Spüli-Resten sein! Schon kleinste Verunreinigungen haben große Auswirkungen auf die Wasserqualität und damit auch auf die Haltbarkeit von Schnittblumen.

Der richtige Standort. Schnittblumen sind ziemlich empfindlich, deswegen gibt es in Bezug auf den richtigen Standort Einiges zu beachten. Schnittblumen sollten nicht direkt an Heizkörpern, Fenstern, im Zug oder in der prallen Sonne stehen. Außerdem können manche Obstsorten das Verwelken befördern – deswegen den Obstkorb am besten zur Seite stellen. Der beste Standort für Schnittblumen: ein heller Platz mit indirektem Licht.

Die Wassertemperatur. Blumen mögen es weder zu heiß, noch zu warm – immer lauwarmes Wasser verwenden.

Das Wasser wechseln. Sind die Schnittblumen einmal aufgestellt, sollte man das Wasser gut im Auge behalten. Sobald es sich verfärbt oder trüb wird, sollte man das Wasser wechseln und auch die Stiele erneut anschneiden.

Wasserzusätze. Es hält sich ja der Trick, dass man Zucker hinzufügen soll – dies hilft, jedoch nur bei einer 1%igen Zuckerlauge. Da man das nur schwer mischen kann und man sonst den umgekehrten Effekt erzielt, sollte man lieber direkt die Finger davon lassen. Auch Kupfermünzen sind nicht wirklich hilfreich – sie sind zwar nicht schädlich, die antibakterielle Wirkung ist aber nur gering. Aspirin im Blumenwasser hat übrigens gar keine Wirkung.

Freut ihr euch schon auf den kommenden Frühling?

Zogen bei euch auch schon die ersten Frühlingsboten ein?

Was sind eure Tipps um Schnittblumen länger frisch und haltbar zu halten?

Was sind eure liebsten Schnittblumen?

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4 Kommentare

  1. 25. Januar 2018 / 5:09

    Ein schöner Bericht, liebe Tina! Beim Auswählen der Blumen achte ich noch darauf, dass sie möglichst „frisch“ sind. Oft ist es ja so, dass ältere Blumen noch angeboten werden (manchmal auch günstiger). Daran hat man aber nie so lange viel Freude.

  2. 25. Januar 2018 / 9:31

    Ich liebe Blumen auch! Vielen Dank für deine Tipps!

    Viele Grüße und eine fantastische Woche.
    Celine

  3. 25. Januar 2018 / 16:41

    Hey, die Tipps konnte ich gut gebrauchen. Ich habe so gar keinen grünen Daumen, leider.
    Liebe Grüße!

  4. Fevzi
    25. März 2018 / 3:37

    Super Blog und super Tipps, danke 😉

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