Waxing vs. Sugaring – Unterschiede, Antworten und Expertentipps

Anzeige, da mit freundlicher Unterstützung von Senzera verfasst ||

Meteorologisch gesehen hat der Frühling schon begonnen und wenn mich meine Wetter-App nicht täuscht, können wir uns morgen tatsächlich sogar über zweistellige Temperaturen und Sonnenschein in Düsseldorf freuen! Es wird also allerhöchste Zeit sich so langsam Gedanken zu machen über Dinge wie den nächsten Sommerurlaub, neue Trendteilen und auch so manche Körperstellen rücken so langsam wieder in den Fokus.

Es ist wohl kein Geheimnis, wenn ich verrate, dass „glatte Haut“ und besonders auch „glatte Beine“ besonders im Frühjahr zu den am meisten gesuchten Beauty-Themen in Deutschland gehört. Aber wie wird der Traum von glatten, schönen Beinen Wirklichkeit? Nachdem ich euch vor einiger Zeit schon eine Möglichkeit für zu Hause vorgestellt habe (die für mich aber damals an den Beinen nicht in Frage kam), möchte ich nun zwei Varianten vorstellen, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Thematisch geht es heute um das Thema Waxing vs. Sugaring. Zwei Arten der Haarentfernung, die mit einigen Mythen behaftet sind, sich dafür aber trotzdem immer weiter in Deutschland durchsetzen!

Um hier ein wenig Licht ins Haarentfernungs-wirr-warr zu bringen, Unterschiede aufzuzeigen und auch generelle Fragen zu beantworten, habe ich mir für den heutigen Beitrag sogar tatkräftige Unterstützung von Senzera geholt. Julia Kemwa stand mir hierzu Rede und Antwort, sodass ich sogar echte Expertentipps für euch parat habe. Seid also gespannt auf die kommenden Zeilen – und sofern danach noch etwas unklar sein sollte, könnt ihr mir es gern in die Kommentare schreiben, ich werde gern noch einmal für euch nachhorchen!

Was ist der Unterschied zwischen Waxing und Sugaring?

Waxing ist wohl vielen von uns ein Begriff – ist es doch die klassische Art der Haarentfernung mit Warmwachs. Sugaring ist vom Prinzip her gleich, hier geschieht die Haarentfernung jedoch mit einer speziellen Zuckerpaste. Bei beiden Haarentfernungsmethoden trägt man die Mixtur mit der Haarwuchsrichtung auf und entfernt die Haare (und die Mixtur) anschließend entgegen der Haarwuchsrichtung.

Dem Sugaring sagt man nach, dass es geeigneter sei für besonders empfindliche Stellen am Körper (wie dem Gesicht, den Achseln oder auch dem Intimbereich) und durch die natürlichen Inhaltsstoffe auch ein wenig verträglicher ist. Außerdem kann man die Sugaring-Paste auch schon bei kürzeren Härchen verwenden.

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass das Ergebnis beim Sugaring im Gegensatz zum Waxing ein wenig gründlicher ist. Es brachen weniger Härchen ab und die Beine haben sich deutlich glatter angefühlt.

Was sind die Vor- und Nachteile der beiden Haarentfernungsmethoden?

Obwohl das persönliche Schmerzempfinden unterschiedlich ist, von der eigenen Tagesform abhängt und eben sehr subjektiv ist, schmerzen diese Arten der Haarentfernung besonders zu Beginn recht stark. Da man sicher aber daran gewöhnt (Augenbrauen zupfen tut uns allen doch bestimmt meist auch nicht mehr weh, oder?), ist dies zumindest ein Nachteil, der sich relativiert. Übrigens sei an dieser Stelle auch gesagt, dass man von speziellen schmerzstillenden Cremes (das sind diese, die man in der Apotheke kaufen kann, wenn man sich ein Tattoo stechen lassen möchte) Abstand nehmen sollte, da mit ihnen die Gefahr des Haarbruchs ansteigt. Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass man vor der nächsten Behandlung die Härchen ein wenig wachsen lassen muss.

Hier kommen wir aber auch direkt zu einem Vorteil: durch die Entfernung der kompletten Haarwurzel wachsen die kleinen Härchen feiner und weicher nach. Ebenfalls kann es passieren, dass immer weniger Haare überhaupt nachwachsen beziehungsweise einfach langsamer nachwachsen. Der größte Vorteil ist aber auf jeden Fall die Aussicht auf einige Wochen glatte Haut – so spart man sich im Bad einige Zeit und muss nicht ganz so viele unnötige Gedanken an die Haarentfernung verlieren. Also auch ideal für den Sommer an sich, besondere Events (zum Beispiel die eigene Hochzeit) oder den Sommerurlaub am Strand.

Woher kommen die verschiedenen Arten der Haarentfernung ursprünglich?

Die Haarentfernung mittels Halawa (ursprünglich eine Mischung aus Zucker, Zitrone und und Wasser) blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück und erfreute sich vor allem im Orient großer Beliebtheit. Im Laufe der Zeit wurde die Rezeptur verändert und es kam auch Warmwachs zum Einsatz. In Deutschland war zunächst das klassische Waxing mit Warmwachs verbreiteter, mittlerweile wird aber auch immer öfters die (etwas gründlichere) Form des Sugarings angeboten.

Wie lange kann man sich an dem glatten Ergebnis erfreuen?

Da die Härchen samt ihrer Wurzel entfernt werden, ist das Ergebnis an sich langlebiger als beispielsweise nach dem Rasieren. Jedoch ist es so, dass die Härchen sich zumeist in unterschiedlichen Wachstumszyklen befinden; wenn man dann also die Härchen samt ihrer Wurzel entfernt, befinden sich unter der Hautoberfläche noch weitere Haarfollikel, die nur darauf warten an die Oberfläche zu gelangen. Wenn man also mit dem Waxing oder Sugaring beginnt, kann es sein, dass man zu Beginn nur knapp ein bis zwei Wochen glatte Haut hat. Je öfter man sich jedoch auf diese Art und Weise die Härchen entfernen lässt, umso größer ist die Chance, dass man irgendwann gleichzeitig die Haarfollikel „erwischt“, sodass man sich dann sogar drei bis sechs Wochen lang über glatte Haut freuen kann.

Wie bereitet man seine Beine idealerweise auf das Waxing oder Sugaring vor?

In dem man die Haare erstmal wachsen lässt! Ca. zwei Wochen vor der ersten Behandlung sollten die Härchen nicht mehr rasiert werden, damit das Wachs beziehungsweise die Sugaring-Paste alle Härchen gut erwischt. Die zwei Wochen sind übrigens je nach Haarwuchstempo ein wenig variabel – als Faustformel sollte man sich merken, dass die Härchen nicht länger als 1cm sein sollten. Außerdem sollte man sich vor der Behandlung auch nicht unbedingt einölen, peelen oder eincremen, damit auch genügend „Grip“ vorhanden ist.

Wie pflegt man seine Beine nach dem Waxing oder Sugaring?

Direkt nach dem Waxing würde ich kein Öl nutzen, sondern eher darauf achten, dass die offenen Haarkanäle nicht verstopft werden. Ganz essentiell für die Pflege der Haut sind danach Peelings und leichte Lotionen. Ich persönlich nutze da gern das Peeling und auch die Lotion von Senzera. Mein absoluter Geheimtipp gegen eingewachsene Haare (auch nach dem Rasieren) ist übrigens die lotion against ingrown hair. Ich habe sie mir nun mittlerweile schon zum fünften Mal nachgekauft und empfehle sie jedem, der auch mal Schwierigkeiten mit eingewachsenen Haaren hat!

FAQ zum Thema Waxing vs. Sugaring bei Senzera mit Antworten von Julia Kemwa

Nach diesen recht generellen Informationen zum Thema Waxing vs. Sugaring habe ich nun noch einige Fragen an Senzera Expertin Julia Kemwa gestellt – die Antworten findet ihr hier. Außerdem würde ich euch noch empfehlen auch noch einmal im FAQ von Senzera vorbei zu schauen, da hier auch noch andere Aspekte näher beleuchtet werden.

Seit wann bietet Senzera auch das Sugaring an?
  • Senzera bietet das Sugaring bereits seit 2005 an. Wir haben sehr schnell entdeckt, dass diese Behandlungsmethode einige Vorteile gegenüber dem Waxing bietet. Zuerst einmal besteht ein Unterschied in der Behandlungstechnik. Beim Waxing wird das Wachs mit der Haarwuchsrichtung aufgetragen und entgegen der Wuchsrichtung entfernt. Dies ist etwas schmerzhafter beim Abziehen und kann teilweise nicht so sauber im Ergebnis sein, da die Haare überdehnt werden und die Gefahr des Abbrechens erhöht ist. Die Zuckerpaste dagegen dringt in den Haarkanal besser ein und damit kann das Haar auch mit der Haarwuchsrichtung entfernt werden. Die Zuckerpaste geht auch nicht eine „so feste Verbindung“ mit der Haut ein, so dass sie gerade bei empfindlicher Haut nicht so schmerzhaft ist. Das Sugaring ist bei uns mittlerweile die beliebteste Behandlungsmethode.
Werden die Sugaring-Pasten bei Senzera im Salon selbst angerührt?
  • Wir produzieren unser Sugaring Pasten selbst. Allerdings nicht im Kosmetikstudio, sondern bei einem zertifizierten Kosmetikhersteller.
Gibt es eine Tageszeit, zu der man generell weniger schmerzempfindlich ist? Konkret: sollte man eher vormittags oder abends zum Waxing/Sugaring?
  • Grundsätzlich kann man sagen, dass auch der Schmerz „eine Tagesform“ hat. Die meisten Frauen und Männer sind morgens schmerzempfindlicher, was dann im Laufe des Tages abnimmt. Dennoch können wir hier keine grundsätzliche Empfehlung ausprechen, aus diesem Grund eher nachmittags/abends zur professionellen Haarentfernung zu gehen. Damit die Behandlung möglichst angenehm empfunden wird, spielen an dieser Stelle nämlich noch andere Faktoren ein: wie gestresst bin ich von der Arbeit/dem Tag im allgemeinen, habe ich mich abgehetzt, um zum Termin zu kommen, wie ist das Wetter? etc.
Hat das Sugaring/Waxing eine Auswirkung auf die Lichtempfindlichkeit in Bezug auf das Sonnenbaden?
  • Beim Waxing/Sugaring gibt es eigentlich keine Auswirkung auf die Lichtempfindlichkeit. Wir empfehlen aber grundsätzlich 24h von und nach der Harrentfernung mit Sugaring/Waxing auf alle äußeren Faktoren, die die Haut zusätzlich belasten und stressen könnten zu verzichten. Dazu gehört neben z.B. neben Sauna oder anstrengendem Sport auch das Sonnenbaden oder Solarium. Die Haut sollte sich in dem behandelten Bereich erst einmal wieder beruhigen.
Gibt es bei Senzera noch besondere Late-Night-Angebote an?
  • Nein, das bieten wir bis auf unser Studio in Essen Rüttenscheid nicht mehr an. Unsere Studios haben in den meisten Städten bis 20h geöffnet und mit unserer flexiblen Terminreservierung finden hier die meisten einen für sie passenden Termin.
Warum lohnt es sich professionell Waxen zu lassen? Es gibt ja auch viele Kits für zu Hause – was ist der Vorteil?
  • Die professionelle Haarentfernung in einem Kosmetikstudio bietet tatsächlich einige Vorteile, die mit den Do-it-yourself Kits nicht unbedingt erfüllt werden. Die Behandlung wird von ausgebildeten Kosmetikerinnen bei Senzera durchgeführt. Vor der Behandlung erfolgt daher auch immer eine Anamnese des Zustands der Haut, was ein Laie so vielleicht nicht immer erkennen und leisten kann. Die Handgriffe und die Behandlung selbst ist durch sehr viele Schulungen und dann auch die tägliche Erfahrung ein Routinegeschäft im positiven Sinne geworden. Unsere Kosmetikerinnen können die Behandlung sehr viel schneller und damit auch schmerzarmer gestalten, als wenn man sich daheim damit versucht. Fehler in der Anwendung sind dabei auszuschließen, da Kosmetikerinnen fachliche Kenntnisse mitbringen, die dem Anwender daheim meist nicht bekannt sind (wie verläuft z.B. die Haarwuchsrichtung, diese wechselt z.B. am Oberschenkel auch die Richtung etc.) Außerdem ist die Behandlung im Kosmetikstudio sicherlich eine „sauberere“ Lösung. Hier kommt der Gast ins Studio und nach kurzer Zeit verlässt er das Studio fertig angezogen und mit glatter Haut. Daheim fliegen die angebrochenen Wachspatronen rum, verschmieren das Bad etc. Am Ende ist es natürlich eine Entscheidung und Erfahrung, die jeder selbst für sich entscheiden muss. Wir haben die Erfahrung bei unseren Gästen gemacht, dass selbst diejenigen, die es mal zuhause versucht haben, meist doch wieder ins Studio zurück gekehrt sind.
Wie ich gesehen habe, gibt es spezielle Angebotspreise bei Senzera für S-Card-Inhaber. Könntest du mir auch mehr zu der S-Card erzählen?
  • Unsere S-Card ist unsere Gästekarte für unsere Beautyholics. Das Prinzip ist hier ähnlich der Bahncard zu vergleichen. Die S-Card kann käuflich erworben werden (für 120,- für 12 Monate und für 60,- für 5 Monate). In dieser Laufzeit erhält der Gast unsere reduzierten S-Card Preise (egal was und wieviel er machen lässt). Diese Preise liegen im Durchschnitt ca. 30% unter den Normalpreisen. Wenn Du also regelmäßig jeden Monat kommst, lohnt sich diese Karte definitiv.

 Hast du dir schon Gedanken zum Thema „glatte Sommerhaut“ gemacht?

Worauf setzt du in puncto Haarentfernung?

Waxing vs. Sugaring – hast du es schon selbst ausprobiert?

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3 Kommentare

  1. 14. März 2018 / 20:33

    Hey,
    die verschiedenen Methoden sind wirklich heutzutage toll.
    Ich habe damals alles ausprobiert und bin beim Heißwachs geblieben- zumindest wenn ich mal längere Zeit haarfrei bleiben muss und kaum die Gelegenheit habe mich zu enthaaren. Zudem ist durch das waxen das erneute wachsen der Haare immer geringer und das ist großartig.
    Ich habe auch ein Gerät zu Hause 🙂 .
    Das Sugaring habe ich selber noch nicht probiert, kenne es aber von Freunden aus Zypern die mir das schon vor 10 Jahren nahe legten :).
    Trotzdem bleibt Heißwachs meine Lieblingsmethode :).
    Liebe Grüße an dich!

  2. 16. März 2018 / 5:12

    Hach ja, ein leidiges Thema. Ich wollte mich schon immer mal bzgl. Lasern lassen schlau machen, weil bei mir auch solche Methoden nicht lange halten und die Ergebnisse bei mir vielleicht eine Woche ganz okay sind, aber nicht länger. Aktuell setze ich auf den klassischen Rasierer (für die empfindlichen Stellen) und den Epilierer, der dann doch ziemlich oft zum Einsatz kommen muss.

  3. Daniela
    2. April 2019 / 14:59

    Ich danke Ihnen für den interessanten Beitrag. Sugaring ist auf jeden Fall nicht ganz so schmerzhaft wie das Waxing. Ich empfehle es daher lieber.

    Mit besten Grüßen,
    Daniela

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