Outfit: Pariser Chic ganz fernab von Pariser Straßen

Als ich vor Kurzem aufräumte und einige Dinge in Kartons verstaute, entdeckte ich ein Buch, welches ich mir vor einigen Jahren voller Begeisterung kaufte. „How to be Parisian wherever you go“. Damals, so ca. 2012, da wurde es auf Instagram unheimlich gehyped und so zog das Coffee Table Book, welches als Garant für seichte Unterhaltung galt, bei mir ein. Um ehrlich zu sein, habe ich es bis heute nicht durchgelesen, höchstens durchgeblättert, wenn überhaupt. Ausgemistet habe ich es bei meinem großen „Fest“ nach der Konmari Methode jedoch trotzdem nicht.

Obwohl mein Blog-Name „amour de soi“ (wie ich auf ihn kam und was er bedeutet, verrate ich euch übrigens hier) nun vielleicht anderes vermuten lässt, hat mich der „Mythos Paris“ früher nie eingefangen, nach meinem ersten Besuch in der Stadt der Liebe war ich übrigens mehr als enttäuscht (dies nennt man übrigens auch „Paris-Syndrom“, vielen Asiaten geht es da übrigens ähnlich – wenn sie nach Europa kommen, reisen viele nach Paris, weil sie sich die Stadt so wunderschön vorstellen – letztlich sind sie dann mehr als enttäuscht). Der französische Stil hingegen hat mir immer Einiges an Begeisterung hervor entlockt – kein Wunder also, dass ich mittlerweile gefühlt 20 Streifen-Shirts im Kleiderschrank habe.

Paris lieben gelernt habe ich erst im Jahre 2015, als wir eine mehr als grandiose Stadtführung hatten mit einem deutschen Künstler, der nun in der malerischen Stadt an der Seine lebt. Eine fremde Stadt durch die Augen eines anderen sehen – klar, dass da besondere Momente vorprogrammiert sind. Was dies mit dem Schmöker von damals zu tun hat, welche herbstliche Uniform mit Pariser Chic ich beim letzten Herbstspaziergang trug und welches Stück in diesem Look seine Premiere feiert, verrate ich euch wie immer nach der kleinen aber feinen Bildstrecke von diesem Look.

SHOP THE LOOK & AFFILIATE LINKS

poncho: H&M

turtleneck pullover: H&M

plissée skirt: ESPRIT

overknees: Guess

beret: H&M

sunnies: Céline

bag: Fendi

brooch: Chanel

Mit Sicherheit ist es euch auch schon aufgefallen – wo die Mode im Sommer noch von Jahr zu Jahr variiert und sich immer wieder neue Trends zeigen, sind die Looks auf den Laufstegen der Welt im Rahmen der Präsentation für die kommenden Herbst- und Winterkollektionen meist recht ähnlich. Cord, Glencheck, Lack sind nur einige Beispiele für Dinge, die einfach jedes Jahr wiederkommen – wahrliche Evergreens. Und genau so verhält es sich auch mit den Essentials für den Pariser Chic. Einfach immer dem Zeitgeist entsprechend.

Wenn ich den Pariser Chic beschreiben müsste, würde ich aber nicht nur an die klassischen Stücke wie Streifenshirts, roten Lippenstift oder Bleistiftröcke denken – für mich gehört zum Pariser Chic vor allem auch die „richtige“ Geisteshaltung. Ein wenig „Savoir Vivre“, ein wenig „Je ne sais quoi“, viel Liebe zum Leben, das Feiern der kleinen Momente. Das ist für mich dieses einzigartige Lebensgefühl der Pariser Frauen, die sie so besonders machen.

Mein Look für einen genau solchen Tag bestand aus einem kuscheligen Oversize Poncho, einem Rollkragen Pullover mit goldenen Details an den Ärmeln, einem locker fallendem Plissée Rock und Overknees. Gebrochen wurde der All-Over-Black-Look von goldenen Details der Brosche und der Tasche. Das Barrett entlockte meinem jüngsten Neffen ein „Wow, du siehst aus wie eine Künstlerin“ und die Sonnenbrille brachte mich besonders zum strahlen – so lange habe ich sie mir gewünscht, nun ist das gute Stück (nach unglaublich langer Wartezeit) mein.

Wie gefällt euch der #AllBlackErrrthing Look von mir?

Mögt ihr den Pariser Chic?

Für welche Mode-Metropole schlägt euer Herz?

Konntet ihr das sonnige Wetter am Wochenende vollends genießen?

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9 Kommentare

  1. 16. Oktober 2017 / 5:27

    Ein wundervoller Look, Tina. Ich stimme deinem Neffen zu! Den Style der Pariserin mag ich auch sehr gerne, weil ich ihn auch mit diesem tollen Lebensgefühl verbinde. Das Wetter haben wir zumindest so gut es ging ausgenutzt. Die nächsten Tagen sollen ja noch schön bleiben. Ich wünschte mir, dass der goldene Oktober noch länger bleibt!

  2. 16. Oktober 2017 / 6:38

    meine liebe Tina,
    ich kann deinen Hang zum französischen Chic so gut verstehen. und er passt auch hervorragend zu dir! so ein Barrett möchte ich mir auch unbedingt zulegen, habe das passende aber noch nocht gefunden. All-Black ist eine tolle Variante, v.a. den ganz dezenten Details, wie der Brosche 🙂

    das Buch „How to be Parisian wherever you go“ finde ich übrigigens sehr unterhaltsam – kann dir nur raten, es doch mal zu lesen 😉

    komm gut in die neue Woche meine Liebe,
    ❤ Tina

  3. 16. Oktober 2017 / 8:49

    Wunderbares Outfit! Ich habe gar nicht so eine konkrete Richtung.. eher von allem etwas 🙂
    Das Wochenenfe hab ich absolut genossen. Heute wird’s ja nochmal schön, ich freu mich schon!

    Liebste Grüße,
    Sarah

  4. 16. Oktober 2017 / 10:04

    Perfekter Pariser Chic! Der Look steht dir und all black geht ja immer! Der Look gefällt mir sehr gut :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie

  5. 16. Oktober 2017 / 17:26

    Dein Look sieht wirklich sehr nach Pariser Chic aus! Gefällt mir total gut.

  6. 16. Oktober 2017 / 18:53

    Hey, also dir steht der Look fantastisch!
    Für mich selber: ich glaube ich würde meinen Look gar nicht so fest legen. Oder: mal rockig in Jeans und engem Oberteil und Nietengürtel, aber ich liebe ebenfalls die skandinavisch verspielten Marken wie odd molly :)!
    Hab einen guten Start in die Woche. Liebe Grüße!

  7. 16. Oktober 2017 / 19:27

    Ich liebe das Beret. Mir stehen die ja leider absolut gar nicht
    und du siehst so bezaubernd mit aus.
    Eine tolle Kombi.

    Amely Rose

  8. Inga
    16. Oktober 2017 / 21:21

    Super schöner Look und toll geschrieben!
    Liebe Grüße
    Inga

  9. 16. Oktober 2017 / 21:39

    Liebe Tina ich bin verliebt in den tollen Look und deine Hammer Stiefel.
    Wirklich wie in den Straßen von Paris

    Liebe Grüße
    Melanie

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