Die Pflege von Leinen – Waschen, Aufbewahrung & Reparatur

Wer hier aufmerksam mitliest, dem wird nicht entgangen sein, dass ich im Sommer vor allem eine Schwäche habe: Leinen. Fast in allen Looks der letzten Wochen war auch irgendein Stück aus diesem Material dabei, wie zum Beispiel hier. Schon oft habe ich erwähnt, dass ich ein Faible für Naturmaterialien habe. Neben Seide, Wolle und Kaschmir gehört aber Leinen vor allem im Sommer definitiv zu meinen absoluten Lieblingen. Vor allem, weil es als so robust und auch pflegeleicht gilt.

Nachdem ich euch in den vergangenen Jahren immer Mal wieder Tipps für die Pflege spezieller Materialien gab (wie beispielsweise Tipps für die Pflege von Seide oder für die Pflege von Kaschmir), möchte ich gern auch in diesem Jahr damit weitermachen. Und zwar nun passend zum Sommer mit Tipps für die Pflege von Leinen.

Im Folgenden findet ihr nun also allerlei Tipps für die Pflege von Leinen. Ich verrate euch,  wie ihr eure Lieblingsstücke aus Leinen wäscht, wie man Leinen aufbewahrt und ob und wie ihr die Naturfaser reparieren könnt.

Was sollte man schon beim Waschen von Leinen beachten?

Obwohl Leinen als robust und pflegeleicht gilt, sollte man trotzdem ein paar Punkte beachten. Um die Naturfaser zu schönen, sollte man seine Leinenstücken höchstens auf 40 Grad und im Schonwaschgang waschen. Auch auf ein aggressives Waschmittel sollte man zu Wohle des Stoffes verzichten – lieber ein mildes Produkt wählen!  Sofern es möglich ist, sollte man die Stücke danach nicht schleudern. Dies würde die Naturfaser nur unnötig zerknittern.

Darf Leinen in den Trockner?

Nein, auf keinen Fall! Das würde nur dem Material schaden und es trocken und brüchig machen.

Wie trocknet man die Naturfaser richtig?

Am besten hängt man das Kleidungsstück direkt nach dem Waschgang auf einen Bügel und lässt das Stück an der Luft trocknen. Am besten hängt man es an einen Ort mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, denn so hängen sich sanfte Knitterfältchen perfekt aus. Übrigens wird es so auch viel schneller trocken als beispielsweise Baumwolle.

Sollte man Leinen bügeln?

Da die Naturfaser quasi über kaum Elastizität verfügt, sind die sogenannten „Edelknitter“ vorprogrammiert und gelten als Qualitätsmerkmal. Denn bei einem Leinengemisch würden diese Knitterfalten nicht auftreten. Also grundsätzlich könnte man die Stücke aus der Naturfaser im Sommer auch direkt vom Bügel tragen – perfekt für Menschen, die nicht gern bügeln.

Wenn es doch mal glatt sein muss…

Jedoch kann man auch Leinen bügeln. Am besten macht man dieser aber noch im feuchten Zustand auf links , so schädigt man das Material am wenigsten. Würde man es im trockenen Zustand bügeln, dann würde man die Naturfaser noch weiter austrocknen und es brüchig machen.

Die Aufbewahrung von Leinen

Die Naturfaser ist super anfällig für Motten und ist danach quasi nicht mehr eigenhändig reparabel. Deswegen sollte man darauf achten die guten Stücke sorgfältig zu verstauen und gut mit Anti-Motten-Säckchen (beispielsweise aus Lavendel) auszustatten.

Reparatur von Leinen

Leider ist es fast unmöglich Leinen selbst zu reparieren, weil man es nicht gestopft bekommt mit einem haushaltsüblichen Garn. Deswegen sollte man bei seinem Lieblingsstück keinesfalls den Gang zu einem Profi scheuen.

Auf welche Materialien setzt ihr besonders im Sommer?

Habt ihr auch eine Vorliebe für Leinen?

Was sind eure Tipps für die Pflege von Leinen?

Gibt es ein Material, welches ihr absolut gar nicht leiden könnt?

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1 Kommentar

  1. 28. Juni 2019 / 13:42

    Danke für die Tipps.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

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